Schon gewusst? Du kannst deine Mutter von der Steuer absetzen. Klingt komisch, ist aber so. Passt sie auf deinen Kleinen auf und du zahlst ihr die Fahrtkosten, mindert das deine Steuer. Nette Sache, oder?

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Betreuungskosten: Was Ihr dabei beachten müßt

Grundsätzlich gilt: Wenn du deinen Nachwuchs von einem Babysitter betreuen lässt, kannst du einen Teil der Kosten in der Steuererklärung absetzen. Das sind dann so genannte Betreuungskosten. Das Finanzamt erkennt davon zwei Drittel an-  höchstens 4.000 Euro.

Doch Vorsicht: Das gilt nicht bei Familienangehörigen! Hier erkennt das Finanzamt grundsätzlich keine Betreuungskosten in Form von Lohn an. Aber es gibt noch eine kleine Hintertür: die Fahrtkosten. Erstattest du deiner Mutter die Kosten für den Hin- und Rückweg, kannst du das bei der Steuer geltend machen. Setze hier einfach 30 Cent für jeden gefahrenen Kilometer an.

Wichtig hierbei: Deine Mutter muss dir über ihre Fahrtkosten eine Art Rechnung ausstellen. Hier reicht aber eine einfache Quittung aus. Auch solltest du das Geld unbedingt per Überweisung bezahlen. Bar auf die Kralle erkennt das Finanzamt nämlich nicht an.

Hier ein Beispiel: Deine Mutter hat im Monat zwei Mal auf deinen Kleinen aufgepasst – also im Jahr insgesamt 24 Mal. Sie wohnt 30 Kilometer von dir entfernt. Du rechnest: 30 Kilometer mal zwei (da Hin- und Rückweg) mal 30 Cent: sind 18 Euro pro Babysitting. Auf das Jahr gerechnet 432 Euro. Davon erkennt Vater Staat zwei Drittel an. Macht eine Steuerersparnis von 288 Euro! Und das nur für ein paar Rechnungen im Jahr. Klasse, oder?

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Wenn deine Mutter nun Angst bekommt, sie müsste das versteuern, kannst du sie beruhigen – das Geld ist bei ihr steuerlich nicht relevant. Es gilt lediglich als Ersatz für ihre Aufwendungen. Steuerpflichtig ist das nicht. Übrigens: Den Steuervorteil bekommst du sogar, wenn Opa aufpasst. Oder deine Schwester, dein Schwippschwager, dein bester Freund….

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