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Krankenversicherung

Höhere Einkommensgrenze für die Familienversicherung


In der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung sind Familienangehörige beitragsfrei mitversichert, wenn ihr Gesamteinkommen regelmäßig im Monat ein Siebtel der monatlichen Bezugsgröße nicht überschreitet.

Da die Bezugsgröße sich meist jährlich ändert, ändert sich folglich auch die Einkommensgrenze für die beitragsfreie Versicherung von Familienangehörigen in der gesetzlichen Krankenversicherung. Im Jahre 2012 beträgt die Einkommensgrenze 375 Euro monatlich.

Neue Einkommensgrenze

Zum 1.1.2013 steigt die unschädliche Einkommensgrenze von 375 Euro auf 385 Euro, weil die Bezugsgröße von 2.625 Euro auf 2.695 Euro angehoben wird. Dieser Wert gilt in West und Ost. Falls der Familienangehörige eine geringfügige Beschäftigung ausübt, erhöht sich die unschädliche Hinzuverdienstgrenze von 400 Euro auf 450 Euro. Für die Anwendung der erhöhten Grenze von 450 Euro spielt es keine Rolle, wie hoch der Verdienst aus dem Minijob tatsächlich ist.

Tipp: Die Einkommensgrenze von 385 Euro bzw. 450 Euro darf zweimal im Jahr überschritten werden, ohne dass deswegen die beitragsfreie Familienversicherung verloren geht. Falls die Einkommensgrenze jedoch mehrfach überschritten wird, besteht die Möglichkeit, sich in der gesetzlichen Krankenversicherung freiwillig zu versichern.

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