Die Gehaltserhöhung steht an. Doch statt einem ordentlichen Plus auf dem Konto greift das Finanzamt ordentlich zu. Dank Steuern und Versicherungen kommt meist nur die Hälfte vom Gehaltsplus beim Steuerzahler an. Die bessere Alternative: ein Tankgutschein.

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Bis zu 44 Euro im Monat steuerfrei

Handeln Sie mit Ihrem Chef daher lieber ein Plus in Form eines Benzingutscheines aus. Dieser ist bis zu einem Wert von 44 Euro pro Monat steuer- und sozialversicherungsfrei. Mit einem Tankgutschein steht Ihnen garantiert mehr Netto vom Brutto zur Verfügung- ganze 528 Euro im Jahr!

Wichtig: Wird diese 44-Euro-Freigrenze im Monat auch nur um einen Cent überschritten, ist der Steuervorteil für diesen Monat verloren. Hierbei handelt es sich übrigens um einen Bruttobetrag, also inklusive Umsatzsteuer.

Den Benzingutschein gibt es gleich in mehreren Varianten:

Tankkarte

Die elektronische Tankkarte berechtigt Sie dazu, bei der Vertragstankstelle auf Kosten Ihres Arbeitgebers zu tanken. Die Karte ist nicht mit einem bei der Tankstelle einlösbaren Geldschein vergleichbar und daher kein Barlohn. Entscheidend ist die zwischen Ihnen und Ihrem Chef getroffene arbeitsvertragliche Vereinbarung, monatlich Treibstoff bis zu einem Wert von 44 Euro tanken zu können. Wie genau Ihr Arbeitgeber diesen Anspruch erfüllt, ist egal.

Tankgutschein

Auch beliebt: Eine Sachzuwendung in Form eines Tankgutscheins. Hierbei ist es egal, ob darauf die Angabe des  Geldbetrages ohne genauere Angabe steht, wie zum Beispiel „Geschenkgutschein im Wert von 20 Euro2. Auch wenn der Gutschein bei Einlösung auf den Kaufpreis einer beliebigen Sache angerechnet werden kann, ist er kein Bargeldgutschein, sondern ein steuerfreier Sachbezug.

Kundenkarte zum Einkauf bei einer Tankstelle:

Mit der Kundenkarte können Sie  bei einer bestimmten Tankstelle Treibstoff und andere Waren aus dem gesamten Sortiment, z. B. Tabak- und Süßwaren, im Wert von 44 Euro auf Kosten Ihres Arbeitgebers einkaufen.

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Mindert der Gutschein die Entfernungspauschale?

Viele Arbeitnehmer fragen sich, ob der Steuervorteil durch den Gutschein die abziehbaren Werbungskosten mindert. Klare Antwort hier: nein, die Kosten dürfen Ihnen nicht aus der Steuererklärung gekürzt werden. Sollte das Finanzamt Ihnen die Kosten wider Erwarten streichen, legen Sie unbedingt Einspruch gegen den Steuerbescheid ein.

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