Handy raus. App-Vergleich. Wollen wir doch mal sehen, ob du auch eine Flohmarkt-App auf deinem Smartphone hast. Tatsache: Da ist ja schon das grüne Shpock-Icon. Nebendran das Kleidchen vom Kleiderkreisel. Und darunter der Klassiker der Online-Flohmärkte schlechthin: eBay.

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Gute Nachricht: Du bist total im Trend! Denn Online-Flohmärkte boomen. Egal ob Elektronik, Kleidung, Bücher oder Filme- alles kannst du online verkaufen. Praktisch, denn so lässt sich quasi nebenbei dein Konto aufbessern. Oder eben tolle Schnäppchen machen.

Achtung, Steuer!

Es könnt alles so einfach sein, wär da nicht das Finanzamt. Denn das will auch seinen Teil abhaben- von deinem Gewinn, versteht sich. Doch was musst du von deinem eingenommenen Geld eigentlich versteuern? Und vor allem: wann?

Es ist passiert. Du hast dich endlich in die dunklen Tiefen deines Kellers gewagt und den verstaubten Raum entrümpelt. Da manche Dinge dann doch zu schade zum Wegwerfen sind versteigerst du den Kram eben im Internet. Gut für dich, schlecht fürs Finanzamt. Denn das zählt als Privatverkauf – und ist somit steuerfrei. Darunter fallen Möbel, Klamotten, Fernseher, deine alte PS3 und sonstige gebrauchte Gegenstände von dir. Auch wenn du dein altes Auto verkaufst, sieht der Fiskus davon keinen müden Pfennig. Gleiches gilt, wenn du deinen Plunder ganz altmodisch auf dem Flohmarkt verkaufst.

Die Menge macht’s…

Bist du dagegen Power-Seller, also verkaufst in kurzen, regelmäßigen Abständen? Dann schaut die Sache anders aus: Ab etwa 40 Verkäufen im Monat wird’s hier kritisch. Dann sieht das Finanzamt in darin ein dauerhaft ertragreiches und gewinnbringendes Geschäft – und die Steuerfalle schnappt zu.

Indizien für ein Gewerbe sind:

  • Regelmäßiger Handel
  • Hohe Umsätze
  • Verkauf von gleichartigen Sachen oder Neuware
  • Verlauf für dritte Personen
  • Aufwendig platzierte Angebote

Ob du auch wirklich einen Gewinn aus einem Geschäft erwirtschaftest, ist hingegen egal. Wie so oft bei Rechtsfragen gilt auch hier: pauschal lässt sich nicht urteilen, das muss immer im Einzelfall entschieden werden.

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Vorsicht, Gewerbe!

Bei dir liegt ein Gewerbe vor? Dann langt das Finanzamt gleich mit drei unterschiedlichen Steuern zu:

Steuer Nummer Eins: Einkommensteuer. Auf jeden Euro, denn du an Gewinn aus deinen Verkäufen erzielst, fällt Einkommensteuer an. Aber nur, wenn dein gesamtes Einkommen über 8.820 Euro liegt. Bist du Angestellter und verdienst nebenbei gewerbsmäßig etwas dazu? Dann ist bei dir ein Gewinn bis zu 410 Euro im Jahr steuerfrei. Höhere Nebeneinkünfte musst du in der Steuererklärung angeben.

Steuer Nummer Zwei: Umsatzsteuer. Übersteigen deine reinen Umsätze im letzten Jahr 17.500 Euro? Und wirst du- Blick in die Kristallkugel- in diesem Jahr mehr als 50.000 Euro Umsatz verdienen? Dann wird Umsatzsteuer fällig. Bei geringeren Umsätzen gilt: Wenn du keine Lust auf die Rechnerei bei der Umsatzsteuer hast, kannst du als so genannter Kleinunternehmer von all dem befreit werden.

Steuer Nummer Drei: Gewerbesteuer. Hast du mehr als 24.500 Euro Gewinn im Jahr? Dann kommt noch Gewerbesteuer dazu, die deine örtliche Kommune verlangt.

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