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Erwerbsminderungsrente

Wenn aus gesundheitlichen Gründen das Einkommen ausbleibt


Nicht immer spielt das Leben, wie man es sich wünscht. Schicksalsschläge, wie eine plötzlich auftretende Krankheit, können die gewohnte Lebenssituation aus dem Gleichgewicht bringen. Vor allem, wenn gesundheitsbedingt das Einkommen ganz oder teilweise wegfällt – und die Altersrente noch in weiter Ferne liegt. Für diese Fälle ist die Erwerbsminderungsrente vorgesehen. Lesen Sie hier alles zum Thema.

Kurz & knapp

  • Sie erhalten die Erwerbsminderungsrente, wenn Sie entweder voll oder teilweise erwerbsgemindert sind.
  • Bewilligt die Rentenversicherung die Rente rückwirkend, kann es zur Änderung von Steuerbescheiden kommen.
  • Auf die Erwerbsminderungsrente zahlen Sie nur teilweise Steuern. Entscheidend ist der Besteuerungsanteil.

Wer bekommt die Erwerbsminderungsrente?

Sie erhalten die Rente für Erwerbsminderung, wenn Sie aus gesundheitlichen Gründen nicht oder nicht mehr im gewohnten Umfang arbeiten können. Dabei unterscheidet die Deutsche Rentenversicherung (DRV) bei der Erwerbsminderungsrente zwischen einer vollständigen und teilweisen Erwerbsminderung.

Bevor die Rente gezahlt wird, werden zunächst Rehabilitationsmaßnahmen geprüft. Dabei geht es um Programme oder Therapien, die Ihnen helfen können, wieder arbeitsfähig zu werden. Dazu zählen medizinische Reha-Maßnahmen, aber auch Maßnahmen zur beruflichen Neu-Orientierung. Erst wenn diese Maßnahmen keinen Erfolg versprechen, entscheidet die DRV, ob Ihnen eine Rente wegen Erwerbsminderung zusteht.

Oftmals gewährt die DRV die Rente wegen Erwerbsminderung nur befristet. Denn in vielen Fällen geht sie davon aus, dass sich der gesundheitliche Zustand verbessern wird.

Achtung Steuer Hinweis IconDie Hürden für die Erwerbsminderungsrente sind in Deutschland relativ hoch. So berichtet der Sozialverband VDK, dass die DRV über 40 Prozent der Anträge ablehnt. Deshalb ist eine zusätzliche private Vorsorge für den Fall der Berufs- und Erwerbsunfähigkeit empfehlenswert.

Wie hoch ist die Erwerbsminderungsrente?

Wie hoch die Rentenzahlung ist, hängt unter anderem damit zusammen, ob Sie voll oder teilweise erwerbsgemindert sind. Außerdem spielen Ihre Rentenpunkte, die Sie bisher erworben haben, eine entscheidende Rolle. Ihren aktuellen Rentenanspruch finden Sie der Renteninformation. Diese schickt Ihnen DRV jährlich per Post zu. Sie enthält auch die mögliche Anspruchshöhe der Erwerbsminderungsrente. Die Rente für die teilweise Erwerbsminderung ist immer halb so hoch wie die Rente für die volle Erwerbsminderung.

Steuer-Tipp für mehr Geld

Auch bei der Erwerbsminderungsrente gibt es regelmäßige Rentenanpassungen: Steigt die Altersrente durch gesetzliche Anpassungen, erhöht sich auch die Erwerbsminderungsrente.

Was sind die Voraussetzungen für die Erwerbsminderungsrente?

Die DRV stellt bestimmte Anforderung an die Zahlung der Erwerbsminderungsrente. Wie bei den meisten Leistungen der Rentenversicherung setzt sie unter anderem eine Mindestanzahl an Beitragsjahren voraus. Also Jahre, in denen Sie in die Rentenkasse eingezahlt haben. Diese Mindestanzahl nennt man auch Wartezeit. Die Wartezeit kann abhängig von Ihrer Lebenssituation variieren. Anspruch auf Erwerbsminderungsrente haben Sie im Übrigen nur, wenn Sie noch nicht in Altersrente sind.

Das sind die Grundvoraussetzungen

  • Medizinische sowie berufliche Rehabilitationsmaßnahmen bleiben erfolglos / versprechen keinen Erfolg.
  • Sie sind noch nicht in Altersrente.
  • Sie waren vor Eintritt der Erwerbsminderung mindestens 5 Jahre in der DRV versichert.
  • Davon haben Sie mindestens 3 Jahre Pflichtbeiträge zur DRV geleistet (etwa als sozialversicherungspflichtiger Angestellter).
Info Glühbirne

Unter gewissen Umständen können Versicherte die Wartezeit oder die Pflichtbeitragsjahre nicht erfüllen. Für manche Lebenssituationen gelten deshalb Ausnahmen. Entweder wertet die DRV bestimmte Zeiträume dann als Erfüllung der Wartezeit (z. B. die häusliche Pflege eines Familienangehörigen). Oder aber Sie verlängert den Betrachtungszeitraum um bestimmte Zeiträume (z. B. bei Schwangerschaft). Welche Ausnahmen wann gelten, lesen Sie auf der Website der DRV nach.

Wer erhält die Rente wegen voller Erwerbsminderung?

Sie arbeiten aufgrund Ihrer Krankheit oder Behinderung nur weniger als 3 Stunden pro Tag? Dann gelten Sie als „voll erwerbsgemindert“. Voraussetzung ist, dass sich die Erwerbsminderung nicht nur auf einen bestimmten Beruf erstreckt. Vielmehr sind davon alle Tätigkeiten erfasst. Die DRV prüft dieses Kriterium anhand ärztlicher Unterlagen oder weiterer Gutachten.

Beispiel

Stefan arbeitet in einer Gärtnerei. Im Laufe der Jahre hat er allerdings eine schlimme Allergie gegen bestimmte Blumen entwickelt, die in der Gärtnerei verkauft werden. Deshalb ist es für ihn unmöglich, dort weiterzuarbeiten.

In diesem Fall gilt Stefan nicht als voll erwerbsgemindert. Denn aufgrund seiner Krankheit kann er zwar nicht weiter in seinem aktuellen Beruf arbeiten. Allerdings schränkt sie ihn nur in seiner Tätigkeit in dieser Gärtnerei ein. Beispielsweise könnte er aber mit seiner Qualifikation theoretisch auch andere Stellen besetzen. Dort könnte er Aufgaben übernehmen, bei denen er nicht mit den besagten Blumen in Berührung kommt. 

Voll erwerbsgemindert sind auch Menschen mit Behinderungen, die …

  • in einer anerkannten Behindertenwerkstatt oder ähnlichen Einrichtung arbeiten oder
  • aufgrund Ihrer Behinderung keiner Arbeit nachgehen können.

Darf ich die Erwerbsminderungsrente mit einem Nebenjob aufstocken?

Per Definition schließt die Erwerbsminderungsrente einen Nebenjob eigentlich aus. Dennoch ist es möglich, die Rente aufzustocken. Allerdings dürfen Sie nur weniger als 3 Stunden am Tag arbeiten und nicht mehr als 6.300 Euro pro Jahr verdienen. Haben Sie mehr Einnahmen oder arbeiten mehr, erhalten Sie die Erwerbsminderungsrente nur noch teilweise oder gar nicht.

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Wer bekommt die Rente wegen teilweiser Erwerbsminderung?

Beeinträchtigt Ihre Krankheit oder Behinderung zwar Ihre Arbeit, aber Sie können mehr als 3 Stunden am Tag arbeiten? Dann haben Sie Anspruch auf die Rente wegen teilweiser Erwerbsminderung. Allerdings dürfen Sie maximal 6 Stunden am Tag arbeiten. Genauso wie für die volle Erwerbsminderungsrente gilt als Voraussetzung: Die Erwerbsminderung betrifft nicht nur eine bestimmte Tätigkeit, sondern alle Tätigkeiten.

Bei teilweiser Erwerbsminderung arbeiten Sie in der Regel noch einige Stunden die Woche. Deshalb fällt die Rente entsprechend niedriger aus als bei voller Erwerbsminderung. Die Rente wegen teilweiser Erwerbsminderung stockt sozusagen Ihre Einkünfte auf.

Wie viel darf ich hinzuverdienen?

Ab wann wirkt sich das eigene Gehalt auf die Rentenhöhe bei teilweiser Erwerbsminderung aus? Das ermittelt die DRV individuell. Dabei wird Ihr jährliches Einkommen der letzten 15 Jahre betrachtet. Wie viel Sie hinzuverdienen dürfen, hängt dann vom höchsten Jahreseinkommen innerhalb dieses Zeitraums ab. Mindestens dürfen Sie im Jahr 2020 aber 15.479,10 dazuverdienen. Möchten Sie mehr zur Berechnung der Hinzuverdienstgrenze wissen? Wir empfehlen Ihnen die Informations-Broschüre der Deutschen Rentenversicherung.

Überschreiten Sie Ihre individuelle Hinzuverdienstgrenze, kürzt das die Rente entsprechend. Das gilt auch für die tägliche Arbeitszeit: Arbeiten Sie mehr als 6 Stunden pro Tag, wirkt sich das unter Umständen auf Ihren Rentenanspruch aus.

Beispiel

Stefanie ist aufgrund einer Krankheit teilweise erwerbsgemindert. Sie bekommt deshalb eine Rente in Höhe von 650 Euro pro Monat. Nebenbei hat sie eine Teilzeitstelle, mit der sie 1.450 Euro monatlich hinzuverdient. Die Rentenversicherung hat ihr mitgeteilt, dass sie jährlich maximal 16.200 Euro hinzuverdienen darf.

Ergebnis: Stefanie verdient jährlich 17.400 Euro und überschreitet damit ihr individuelle Hinzuverdienstgrenze mit 1.200 Euro. Das sind monatlich 100 Euro. 40 Prozent davon werden auf ihre Rente angerechnet – also 40 Euro pro Monat. Damit kürzt sich die Erwerbsminderungsrente von 650 Euro auf 610 Euro monatlich.

Was ist der Vertrauensschutz?

Sind Sie vor dem 02.01.1961 geboren? Dann gilt für Sie der Vertrauensschutz. Das bedeutet: Auch wenn Sie aus gesundheitlichen Gründen „nur“ berufsunfähig sind, erhalten Sie die Rente wegen teilweiser Erwerbsminderung. Der Unterschied: Die Berufsunfähigkeit bezieht sich nur auf den Beruf, den Sie ausüben. Im Gegensatz dazu ist für die Erwerbsminderung vorausgesetzt, dass sie gar keinen Beruf mehr – also nicht nur einen speziellen –ausüben können. Welche Voraussetzungen zudem für die Vertrauensschutz-Regel gelten, lesen Sie auf der Website der DRV.

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Ist die Erwerbsminderungsrente steuerpflichtig?

Grundsätzlich: Ja. Allerdings nur ein bestimmter Teil der Rente: der Besteuerungsanteil. Das ist genauso wie bei der Altersrente. Der Besteuerungsanteil richtet sich immer nach dem Jahr, für das die Rente erstmals bewilligt wird. Der verbleibende Teil ist entsprechend steuerfrei.

Wichtig ist: Der jeweils steuerpflichtige und steuerfreie Teil der Rente ändert sich nicht mehr. Je später Sie jedoch in Rente gehen, desto höher fällt der Besteuerungsanteil aus. Mit Rentenbeginn im Jahr 2040 ist die Rente dann zu 100 Prozent steuerpflichtig.

Jahr des RentenbeginnsBesteuerungsanteil in ProzentJahr des RentenbeginnsBesteuerungsanteil in Prozent
Bis 200550202383
200652202484
200754202585
200856202686
200958202787
201060202888
201162202989
201264203090
201366203191
201468203292
201570203393
201672203494
201774203595
201876203696
201978203797
202080203898
202181203999
2022822040100

Was passiert bei rückwirkender Bewilligung?

Nicht selten bewilligt die DRV die Erwerbsminderungsrente für einen gewissen Zeitraum erst rückwirkend.

Ob und ich welcher Höhe sind die rückwirkend gezahlten Beträge steuerpflichtig?

Das hängt von mehreren Faktoren ab, auf die wir im folgenden Abschnitt noch eingehen. Zum besseren Verständnis erläutern wir zunächst das Prinzip der rückwirkend geleisteten Rentenbeträge.

Zuerst kommt das Krankengeld …

In der Regel gehen der Erwerbsminderung längere Krankheitszeiten voran. Sind Sie als Arbeitnehmer krank, zahlt Ihnen zunächst Ihr Arbeitgeber wie gewohnt das Gehalt für diesen Zeitraum. Das nennt man Lohnfortzahlung. Darauf fallen Steuern und Sozialversicherungsbeiträge an. Sind Sie jedoch länger als 6 Wochen krank, springt die Krankenkasse ein. Das Geld, das die Krankenkasse zahlt, heißt Krankengeld. Das Krankengeld ist eine Lohnersatzleistung und steuerfrei. Allerdings unterliegt es dem Progressionsvorbehalt. Das heißt, dass sich dadurch Ihr persönlicher Steuersatz erhöht.

… dann die Erwerbsminderungsrente

Während Sie im Krankengeldbezug sind, zeichnet sich womöglich schon ab, ob aus der Krankheit eine Erwerbsminderung folgt. Doch die Voraussetzungen für den Anspruch auf die Erwerbsminderungsrente sind hoch. Und die DRV prüft oft in einem langen Verfahren, ob Sie diese erfüllen. Das bedeutet: Zwischen Eintritt der Voraussetzungen für Erwerbsminderung und der Bewilligung der Rente vergeht oft viel Zeit. Und das führt dazu, dass die DRV unter Umständen Rentenbeträge rückwirkend bewilligt.

Das Problem: In den vergangenen Monaten haben Sie bereits einen Entgeltersatz bekommen – nämlich das Krankengeld. Deshalb passiert jetzt Folgendes: Die DRV erstattet der Krankenkasse die Beträge, die sie für das Krankengeld im Leistungszeitraum bezahlt hat.

Beispiel

Stefanie bekommt seit dem 01.12.2019 Krankengeld, da sie aufgrund einer schwerwiegenden Krankheit nicht mehr arbeiten kann. Bei der DRV hat sie bereits einen Antrag auf Erwerbsminderungsrente gestellt. Am 01.05.2020 wird die Rente bewilligt. Und zwar rückwirkend ab dem 01.12.2019. Die DRV zahlt jetzt die Leistung für die Monate Dezember 2019 bis April 2020 direkt an die Krankenkasse. Ab Mai erhält Stefanie kein Krankengeld mehr, sondern bekommt die Erwerbsminderungsrente direkt von der DRV.

Steuerfrei oder steuerpflichtig?

Das Problem: Das Krankengeld ist als Lohnersatzleistung steuerfrei und unterliegt dem Progressionsvorbehalt. Die Erwerbsminderungsrente ist hingegen mit dem Besteuerungsanteil steuerpflichtig. „Verwandelt“ sich das Krankengeld jetzt in die Erwerbsminderungsrente, muss geprüft werden:

Ist die rückwirkende Erwerbsminderungsrente genauso hoch wie das Krankengeld?

In diesem Fall ist die gesamte Rentenleistung mit dem Besteuerungsanteil steuerpflichtig. Denn die Rente ersetzt die Lohnersatzleistung zu 100 Prozent. Der Besteuerungsanteil richtet sich nach dem Jahr, für das die Rente erstmals bewilligt wurde. Dabei ist es egal, wann die Rente tatsächlich erstmals ausbezahlt wurde.

Fortsetzung Beispiel
Deckt sich der rückwirkend gezahlte Rentenbetrag mit dem Krankengeld, muss Stefanie den Betrag versteuern. Der Besteuerungsanteil richtet sich nach dem Jahr 2019. Denn die Rente wird bereits ab dem 01.12.2019 bewilligt.

Ist die monatliche Erwerbsminderungsrente niedriger als das Krankengeld?

Dann bleibt der Differenzbetrag zwischen Rente und Krankengeld steuerfrei, unterliegt jedoch weiterhin dem Progressionsvorbehalt. Der Besteuerungsanteil der Rente hängt auch in diesem Fall vom Jahr der Bewilligung ab.

Ist die monatliche Erwerbsminderungsrente höher als das Krankengeld?

Bis zur Höhe des Krankengeldes gilt: Die Rente ist mit dem Besteuerungsanteil aus dem Bewilligungsjahr steuerpflichtig. Doch was gilt für den Teil, der das Krankengeld „überkompensiert“? Hierbei handelt es sich um eine Rentennachzahlung. Diese geht nicht an die Krankenkasse, sondern direkt an Sie. Der große Unterschied: Der Besteuerungsanteil richtet sich nach dem Jahr, in dem die Rente tatsächlich bezahlt wird.

Abwandlung Beispiel

Stefanie bekommt die Erwerbsminderungsrente rückwirkend ab dem 01.12.2019 bewilligt. Allerdings ist ihr Rentenanspruch höher als das Krankengeld, das sie erhalten hat. Bis zur Höhe des Krankengeldes muss sie die Rente mit dem Besteuerungsanteil für das Jahr 2019 besteuern. Der überschießende Betrag ist hingegen mit dem Besteuerungsanteil für das Zahljahr – also 2020 – steuerpflichtig. Ab Mai 2020 hat sie kein Krankengeld mehr bekommen, das erstattet werden muss. Deshalb sind ab Mai die Rentenzahlungen mit dem Besteuerungsanteil aus 2019 (=Bewilligungsjahr) steuerpflichtig.

Achtung: Bescheid-Änderung!

Zahlt die DRV die Rente rückwirkend für Monate, die in verschiedenen Jahren liegen? Dann kann es zu Änderungen des Steuerbescheids kommen. Und zwar dann, wenn Sie für vergangene Jahre bereits eine Steuererklärung abgegeben haben. Denn wie bereits beschrieben, ändern sich mit der rückwirkenden Bewilligung auch steuerliche Grundlagen. Zum Beispiel verwandeln sich eventuell steuerfreie Krankengeldzahlungen in steuerpflichtige Rentenzahlungen. Im schlimmsten Fall führt so eine Änderung zu einer Steuernachzahlung.

Wie beantrage ich die Erwerbsminderungsrente?

Den Antrag auf Erwerbsminderungsrente stellen Sie beim Rentenversicherungsträger. Die entsprechenden Formulare finden Sie auf der Website der Deutschen Rentenversicherung. Hier finden Sie ebenfalls nähere Erläuterungen zum Antrag.

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  1. 1
    D. Schneider

    -Es ist zu folgenden “Corona-Ausnahmen” in den “DRV-Broschüren” und beim Sozialamt noch keine Informationen vorhanden:
    -Wenn man, wie in meinem “Fall” wegen verschlossenem Arbeitsmarkt “voll Erwerbsgemindert” auf Zeit ist und im “hauswirtschaftlichen Sozialbereich” die Einrichtungen Arbeitskräfte sparen müssen, komme ich im Jahr 2021 nicht auf die vollen 6300 Euro?
    Wenn es im Herbst 21 auch “mit kurzfristigen” Reinigungsjobs, die ich nur befristet machen kann, zu weniger als die 6300 Euro kommt, braucht es “über die Aufstockung” des Sozialamtes bei zu wenig Zuverdienst noch mehr “gesetzliche Informationen.
    Mein Ziel ist es hoffentlich, dass sich der Arbeitsmarkt 2022 wieder so entwickelt, dass ich schon im Spätsommer 2022 hoffentlich beruflich zur Teilrente wechseln kann. Nämlich beim Geburtsjahrgang 1977, wenn man da wegen einer Beeinträchtigung weniger als 10 Jahre in die “RV” Beiträge durch Arbeit zahlen konnte, bekommt man Netto weniger als 600 Euro heraus. Auch ich habe mir meine Langzeitarbeitslosigkeit nicht ausgesucht. Gruß DS”

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