Ein schönes Lächeln ist teuer! Das wissen vor allem Menschen mit Zahnproblemen. Kleines Trostpflaster: Teure Zahnarztkosten können Sie von der Steuer absetzen. Wir zeigen, was möglich ist.

Zahnarztkosten mindern Ihre Steuer

Eine neue Zahnkrone, Bleaching oder gar ein Gebiss: Schöne und gesunde Zähne können ganz schön ins Geld gehen. Wer keine gute Zahnzusatzversicherung hat kann schon mal mit einigen tausend Euro Behandlungskosten rechnen.

Doch das Finanzamt beteiligt sich an den Kosten rund um Zähne und Zahnarzt. kosten. Diese sind als außergewöhnliche Belastung in Ihrer Steuererklärung absetzbar.

Welche Kosten rund um die Zähne können Sie absetzen?

Doch: Nicht nur Kosten, die Ihnen selbst durch Ihre Zähne entstehen, mindern Ihre Steuer. Auch Kosten für die Zahnarztbesuche Ihrer Kleinen mindern Ihre Steuer.

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Typische Zahnarztkosten sind:

  • Kosten für Füllungen
  • Ausgaben für Zahnersatz
  • Kosten für Implantate
  • Behandlungen von Kieferorthopäden
  • Kosten für Zahnspangen
  • Zuzahlungen für Arzneimittel und weitere Heilmaßnahmen
  • Auswechseln von Amalgamfüllungen
  • Zuzahlungen für IGEL-Behandlungen
  • Übernachtungen, die in Zusammenhang mit der Behandlung entstehen

Fahrtkosten nicht vergessen! Wenn Sie mit einem öffentlichen Verkehrsmittel zum Zahnarzt fahren, können Sie die tatsächlich anfallenden Kosten absetzen. Heben Sie also die Fahrkarten auf. Fahren Sie mit dem Auto, können Sie eine Pauschale von 0,30 Euro pro Kilometer absetzen.

Grundsätzlich gilt: Sie können nur Kosten absetzen, die Sie tatsächlich auch bezahlt haben. Erstattungen von Krankenkassen, dem Arbeitgeber oder der Beihilfe sind davon abzuziehen.

Wo tragen Sie die Zahnarztkosten in der Steuererklärung ein?

Anlaufpunkt für Ihre Kosten ist der Mantelbogen der Steuererklärung. Hier ist Rechnen angesagt. Tragen Sie hier die Gesamtsumme der Krankheitskosten in Zeile 67 ein.

Einfacher geht’s mit WISO steuer:Web. Das Programm rechnet die Gesamtsumme einfach für Sie aus.

Einen Teil müssen Sie selbst tragen

Krankheitskosten und andere außergewöhnliche Belastungen wirken sich steuerlich leider erst aus, wenn sie die so genannte zumutbare Belastung übersteigen. Dies ist ein gesetzlich zumutbarer Eigenanteil, der abhängt von Ihrem Einkommen, Familienstand und Zahl Ihrer Kinder.

Erst Kosten über dieser zumutbaren Belastung wirken sich steuermindernd aus. Wenn Sie mit Ihren Ausgaben unter der zumutbaren Belastung bleiben, lohnt es sich gar nicht, die Kosten in der Steuererklärung anzugeben.

Bei einem Gesamtbetrag der Einkünftebis 15.340 Euroüber 15.340 Euro bis 51.130 Euroüber 51.130 Euro
bei Personen ohne Kinder
- nach dem Grundtarif5 Prozent6 Prozent7 Prozent
- nach dem Splittingtarif4 Prozent5 Prozent6 Prozent
bei Personen
- mit 1 oder 2 Kindern2 Prozent3 Prozent4 Prozent
- mit 3 oder mehreren Kindern1 Prozent1 Prozent2 Prozent
des Gesamtbetrags der Einkünfte.

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