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Progressionsvorbehalt

So erhöhen steuerfreie Leistungen die Steuer


Vielleicht kennen Sie das auch: Im letzten Jahr Elterngeld oder Krankengeld erhalten und jetzt landet eine saftige Steuernachzahlung im Briefkasten? Auch steuerfreie Ersatzleistungen, können dazu führen, dass mehr Steuern fällig werden. Schuld dran ist der Progressionsvorbehalt. Was es damit auf sich hat, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Kurz & knapp

  • Mehr Gehalt bedeutet auch höheren Steuersatz
  • Bei vielen Sozialleistungen droht eine Steuernachzahlung
  • Verluste und Rückzahlungen können die Steuerlast mindern
  • Wer Lohnersatz erhalten hat, muss eine Steuererklärung abgeben

Progressionsvorbehalt im Video erklärt

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Progressionsvorbehalt – was ist das?

Während einer länger dauernden Krankheit, Elternzeit oder Arbeitslosigkeit fließt grundsätzlich kein Arbeitslohn bzw. Gehalt vom Arbeitgeber. Stattdessen gibt es finanzielle Unterstützung vom Staat, zum Beispiel in Form von Kranken-, Eltern- oder Arbeitslosengeld.

Diese Ersatzleistungen – auch Lohnersatzleistungen genannt – sind steuerfrei. Jedoch gibt es da einen Haken: Denn die Zahlungen werden zwar nicht direkt versteuert, sie fließen aber in die Berechnung des persönlichen Steuersatzes ein und wirken sich auf das gesamte Einkommen aus. Dabei gilt: Je höher das Einkommen, desto höher der Steuersatz.

 Kurz:  Die steuerfreien Ersatzleistungen erhöhen also den individuellen Steuersatz, mit dem das gesamte Einkommen versteuert wird – das nennt man Progressionsvorbehalt.

Berechnung Beispiel icon

Auch das Einkommen des Partners zählt

Lassen sich Paare zusammenveranlagen, wird bei der Ermittlung des Gesamteinkommens das Einkommen des einen Partners zu den erhaltenen Lohnersatzleistungen des anderen Partners addiert.

Beispiel:

Stefan ist ledig und hat 2020 ein zu versteuerndes Einkommen in Höhe von 30.000 Euro. Sein durchschnittlicher Steuersatz beziffert sich dafür auf 17,29 Prozent. Damit wären für Stefan 5.187 Euro an Einkommensteuer fällig.

Allerdings hat Stefan 2020 Kurzarbeitergeld und Krankengeld von zusammen 6.000 Euro erhalten. Sein Gesamteinkommen beträgt somit 36.000 Euro und wird mit einem durchschnittlichen Steuersatz von 19,71 Prozent belastet. Damit sind für Stefan 5.913 Euro an Abgaben fällig – wegen der steuerfreien Lohnersatzleistungen muss er also 726 Euro mehr an Steuern zahlen.

Die Steuerberechnung enthält aus Vereinfachungsgründen keine Kirchensteuer und Solidaritätszuschlag.

Übrigens: Alles Wichtige rund ums Thema Kurzarbeit finden Sie in unserem Beitrag Kurzarbeitergeld.

Hintergrund

Die Einkommensteuer basiert auf der individuellen Leistungsfähigkeit des Steuerpflichtigen. Das bedeutet: Wie viel Steuern Sie zahlen müssen, hängt von Ihrem Gesamteinkommen ab. Je mehr Einkommen Sie haben, desto höher ist Ihr individueller Steuersatz.

Die steuerfreien Einkommens- oder Lohnersatzleistungen etwa Kranken- oder Elterngeld werden zum Gesamteinkommen dazu addiert. Dadurch fließen sie in die Berechnung Ihres individuellen Steuersatzes (Steuerprogression) ein und erhöhen ihn auf diese Weise. Das bezeichnet man als Progressionsvorbehalt: Die Leistungen sind vorbehaltlich der Erhöhung des Steuersatzes steuerfrei.

Dies führt zu einer höheren Besteuerung Ihrer übrigen Einkünfte, als es ohne die Ersatzleistungen der Fall wäre. Zahlen müssen Sie die Steuer am Ende aber nur auf Ihre steuerpflichtigen Einnahmen – also Ihr zum Beispiel Gehalt.

Info Icon GrafikEinkünfte aus dem Ausland

Auch Einnahmen wie Renten aus dem Ausland, die nach dem Doppelbesteuerungsabkommen in Deutschland steuerfrei sind, können dem Progressionsvorbehalt unterliegen.

Sie haben Einkünfte aus dem Ausland? Wichtige Informationen dazu lesen Sie in unserem Beitrag Doppelbesteuerungsabkommen.

progressionsvorbehalt beispiel grafik

Was unterliegt dem Progressionsvorbehalt?

Welche steuerfreien Einnahmen dem Progressionsvorbehalt unterliegen, regelt das Einkommensteuergesetz. Und das sind eine ganze Menge:

  • Arbeitslosengeld I
  • Kurzarbeitergeld
  • Krankengeld oder vergleichbare Lohnersatzleistungen
  • Mutterschaftsgeld
  • Entschädigungen für Verdienstausfall nach dem Infektionsschutzgesetz
  • steuerfreie Aufstockungsbeträge oder Zuschläge
  • Elterngeld nach dem Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetz
  • Einkünfte, die zur Vermeidung der Doppelbesteuerung steuerfrei sind

Diese Lohnersatzleistungen unterliegen dem Progressionsvorbehalt nicht

Die gute Nachricht: Es gibt aber auch zahlreiche Leistungen, die nicht besteuert werden und trotzdem nicht dem Progressionsvorbehalt unterliegen. Beispielsweise sind das:

  • Arbeitslosengeld II
  • Betreuungsgeld
  • Gründungszuschuss
  • Krankentagegeld einer privaten Krankenversicherung
  • Sozialhilfe
  • Überbrückungsgeld nach dem SGB III

Corona Information Icon

Folgendes gilt für im Rahmen der Corona-Hilfe gezahlte Hilfeleistungen:

  • Der einmalige Arbeitgeber-Zuschuss bis 1.500 Euro ist steuerfrei und unterliegt nicht dem Progressionsvorbehalt.
  • Sofort-Hilfe, Überbrückungshilfe, Nothilfe unterliegen nicht dem Progressionsvorbehalt und müssen als Betriebseinnahme angegeben und versteuert werden. Mehr dazu lesen Sie in unserem Beitrag Anlage Corona-Hilfen.

Negativer Progressionsvorbehalt verringert den Steuersatz

Das Ganze hat auch eine Kehrseite: Einkünfte, die dem Progressionsvorbehalt unterliegen, können auch negativ sein und die Steuerlast mindern. Der negative Progressionsvorbehalt kann den Steuersatz sogar bis auf Null drücken. Das kann beispielsweise der Fall sein bei:

  • Rückzahlungen von Lohnersatzleistungen, weil Ihnen zunächst zu viel Krankengeld gezahlt wurde und Sie das in späteren Jahren wieder an die Krankenkasse zurückzahlen
  • Verlusten aus Geldeinlagen im Ausland, diese werden bei der Berechnung des Steuersatzes vom dem zu versteuernden Einkommen abgezogen. Denn schließlich haben die Verluste Ihre Leistungsfähigkeit gemindert und das sollte sich im Steuersatz widerspiegeln.

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Was muss ich bei der Steuererklärung beachten?

Muss eine Steuererklärung abgegeben werden? Ja. Wenn Sie Einkommens- oder Lohnersatzleistungen erhalten, die dem Progressionsvorbehalt unterliegen, müssen Sie zwingend eine Steuererklärung abgeben.

Blitz IconHaben Sie mehr als 410 Euro an Lohnersatzleistungen erhalten, sind Sie verpflichtet eine Steuererklärung abzugeben.

Die Hiobsbotschaft: Steuernachzahlung

Steuerfreie oder unversteuerte Einnahmen, die dem Progressionsvorbehalt unterliegen, können Steuernachzahlungen auslösen. Dies sollten Sie bedenken, wenn Sie wissen möchten, was von Ihrem Jahreseinkommen netto übrigbleibt.

Grund: Bei Ihrem laufenden Gehalt wird unterjährig der „normale“ Steuersatz – also der vor dem Progressionsvorbehalt – angewandt. Im Rahmen der Steuererklärung erhöhen Lohnersatzleistungen aber den Steuersatz. Deshalb wird auf Ihr Gehalt nachträglich der höhere Steuersatz angewandt. Die unterjährig zu wenig gezahlte Steuer muss nachgezahlt werden.

Progressionsvorbehalt mindert Steuervorteil bei ermäßigt besteuerten Einnahmen

Der Progressionsvorbehalt kann bei Einnahmen, die ermäßigt besteuert werden – etwa hohe Abfindungen bei Kündigung, besonders hart zuschlagen: Treffen diese mit anderen Einnahmen zusammen, kann der Steuervorteil aus der ermäßigten Besteuerung schnell verloren gehen.

In extremen Fällen kann es sein, dass der Steuersatz derartig nach oben schnellt, dass plötzlich eine Steuernachzahlung in Höhe des zuvor bezogenen Lohnersatzes fällig wird. Diesen Effekt sollten Sie im Auge haben und eventuell vorbeugende Maßnahmen ergreifen.

Info Glühbirne

Das können Sie tun

Wenn möglich, vermeiden Sie steuerermäßigte Einnahmen mit Lohnersatzleistungen im gleichen Jahr – beispielsweise bei Abfindungen und Arbeitslosengeld.

Ziehen Sie Ausgaben ins Jahr von ermäßigt besteuerten Einnahmen. Diese können einen ähnlich extremen Effekt wie der Progressionsvorbehalt haben – allerdings steuermindernd. Besonders könnten hier Altersvorsorgeaufwendungen oder Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung wirken, die vorausgezahlt werden.

Wann muss der Lohnersatz in die Steuererklärung?

Für die Besteuerung bzw. den Progressionsvorbehalt ist wie beim laufenden Lohn entscheidend, wann das Geld auf Ihrem Konto eingeht. So müssen Sie zum Beispiel das Arbeitslosengeld in dem Jahr in die Steuererklärung eintragen, in dem es auf Ihrem Konto gutgeschrieben wurde.

Eine Ausnahme gibt es dagegen bei regelmäßig wiederkehrenden Leistungen – also bereits ab 3 Zahlungen. Wenn Ihnen diese kurze Zeit vor Beginn oder kurze Zeit nach Ende des Kalenderjahres zufließen, zu dem sie wirtschaftlich gehören, gelten sie als in dem Kalenderjahr bezogen, für das sie geleistet wurden. Als „kurze Zeit“ gelten maximal 10 Tage, also ein Zeitraum vom 21.12.-10.01.

Beispiel:

Stefanie wird Ende 2020 arbeitslos. Sie erhält fortan Arbeitslosengeld I am Monatsende. Wird ihr das Geld für Dezember 2020 beispielsweise erst am 05.01.2021 auf das Bankkonto überwiesen, gilt es dennoch 2020 als zugeflossen und ist in der Steuererklärung für das Steuerjahr 2020 anzugeben.

Kann ich den Progressionsvorbehalt umgehen?

Nein, das ist nicht möglich. Denn das jeweilige Institut ist verpflichtet, die Lohnersatz-Zahlungen zu melden. Das Finanzamt weiß also, wann und wie viel Lohnersatz Sie erhalten haben und dass Sie eine Steuererklärung abgeben müssen. Und diese sollten Sie nicht auf die lange Bank schieben, andernfalls drohen Verspätungszuschläge.

Etwas Spielraum haben Sie bei einer Zusammenveranlagung: Lassen sich Paare zusammen veranlagen, zahlt auch derjenige Partner, der keinen Lohnersatz erhalten hat, mehr Steuern. Hier gilt es abzuwägen, ob eine Einzelveranlagung oder der Splittingtarif für Sie vorteilhafter  ist.

Bei dieser wichtigen Entscheidung hilft Ihnen WISO Steuer: Lassen Sie das Programm einfach automatisch ausrechnen, welche Variante für Sie am günstigsten ist. Mit dem Steuer-Abruf ruft WISO Steuer Ihre Daten automatisch vom Finanzamt ab. Auch die Lohnersatzleistungen. Die Formulare für Lohn, Renten und vieles mehr werden automatisch in Ihrer Steuererklärung ausgefüllt – und Sie sparen sich das Abtippen.

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Wir freuen uns über Ihr Feedback

Individuelle Fragen zu Ihrer Steuererklärung können wir leider nicht beantworten, da wir keine persönliche Steuerberatung anbieten dürfen. Bitte beachten Sie die rechtlichen Hinweise zu diesem Beitrag.

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9 Kommentare

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  1. 1
    anja

    Alter Schwede ..Progessionsvorbehalt ?? Wen ich lese was dazu gehört wundert mich das das Finanzamt mich anschreibt und für 2018 eine Einkommenssteuererklärung möchte !! Naja , Ich bekomme weder Krankengeld noch ALG da ich Beamtin i .R bin und nebenher auf LK 6 arbeite und das seit 2015 …das einzige was im Jahr 2018 anderst war ist das ich eine Prämie beam Ma wirb Ma die aber versteuert wurde … ich frag mich warum das immer alles so kompliziert sein muss ..Warum wird nicht geschrieben …” das und das ..punkt ..das wird mit Fremdwörter rumgeschmissen die sogar ich als Beamter nicht verstehe….. Ich hasse es hatte erst die Schulden abbezahlt beim Finanzamt und jetzt wollen die wieder kohle obwohl ich extra drei Monate länger bezahlt habe …aber die haben ja auch nicht den Verlust mit dem Guthaben verrechnen wollen …kopfschütteln

  2. 2
    Michael

    Sehr geehrte Damen und Herren

    Ich wollte wissen, ob das Steuerprogramm bei der Berechnung der Erstattung/ Nachzahlung den Progressionsvorbehalt mit berücksichtigt.

    Mfg Michael Berner

    • 3
      Carina Hagemann

      Guten Tag Herr Berner,

      ja, wenn Sie in WISO Steuer Einkünfte eingeben, die dem Progressionsvorbehalt unterliegen (z. B. Kurzarbeitergeld), dann berechnet das Programm automatisch die Progression in die Steuerlast mit ein. Sie können die Nachzahlung bzw. Erstattung mit jeder Eingabe die Sie tätigen mitverfolgen und sich eine detaillierte Berechnung ausgeben lassen.
      Gerne können Sie WISO Steuer kostenlos und ohne Anmeldung ausprobieren. Klicken Sie dafür einfach auf: WISO Steuer.

      Viele Grüße
      Carina Hagemann von Steuern-Sparen

  3. 4
    Ingo Küpper

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    Danke für den obigen Artikel, der mich allerdings etwas beunruhigt: Seit März bin ich in Kurzarbeit – zwischen 30% und 60%. Wenn ich den Artikel richtig gelesen habe und interpretiere, dann kann es sein, dass ich trotz geringerem Verdienst – Brutto wie Netto – am Ende mehr Steuern zahle als wenn ich normal verdienen würde? Habe ich das so richtig verstanden?
    Danke im Voraus und mit freundlichen Grüßen,
    Ingo Küpper

    • 5
      Jochen Breunig

      Guten Tag Herr Küpper,

      nein, ganz so ist das nicht. Es ist aber so, dass vom normalen/ laufenden Arbeitslohn die Lohnsteuer bereits monatlich im Rahmen der Gehaltsabrechnung abgezogen wird. Beim steuerfreien Kurzarbeitergeld erfolgt hingegen kein Lohnsteuerabzug. Da es jedoch dem Progressionsvorbehalt unterliegt, wird es bei der Veranlagung bei der Bemessung des Steuersatzes für den Arbeitslohn mit einbezogen. Dadurch kann sich ein höherer Steuersatz ergeben als bei der Gehaltsabrechnung. Im Ergebnis kann das dann zu einer Nachzahlung führen.

      Leider dürfen wir Sie aus rechtlichen Gründen steuerlich aber nicht beraten. Wie sich das Kurzarbeitergeld bei Ihnen persönlich voraussichtlich auswirkt, können Sie aber mit WISO Steuer ganz einfach in der Eingabemaske für „Arbeitnehmer, Betriebsrentner und Pensionäre“ > „Lohnsteuerbescheinigungen“ berechnen, in dem Sie dort neben den üblichen Angaben zusätzlich unter „15. (Saison-)Kurzarbeitergeld, Zuschuss zum Mutterschaftsgeld usw.“ Angaben zum Kurzarbeitergeld machen.

      Vielen Dank und Grüße
      Jochen Breunig
      Tax Specialist bei steuernsparen

  4. 6
    Nicole Botha

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    falls das Doppelbesteuerungsabkommen eines Landes keinen Progressionsvorbehalt vorsieht, kann das Finanzamt die (bereits versteuerten Einkünfte) als Progressionsvorbehalt berechnen? Ich dachte, das Doppelbesteuerungsabkommen müsste dies ausdrücklich erwähnen?

    Herzlichen Dank und viele Grüße, Nicole Botha

    • 7
      Jochen Breunig

      Guten Tag Frau Botha,

      leider darf ich Sie aus rechtlichen Gründen steuerlich nicht beraten. Grundsätzlich dienen Doppelbesteuerungsabkommen (DBA) aber dazu, bei konkurrierenden Steueransprüchen zweier Staaten, eine Doppelbesteuerung zu vermeiden. Im Sinne des OECD-Musterabkommens erfolgt das standardmäßig per Freistellung der ausländischen Einkünfte (ggf. mit Progressionsvorbehalt) oder Anrechnung der ausländischen Steuer. In Ihrem Fall wäre also zu prüfen, welche Methoden zur Vermeidung der Doppelbesteuerung im einschlägigen DBA vorgesehen sind.

      Vielen Dank und Grüße
      Jochen Breunig
      Tax Specialist bei steuernsparen

  5. 8
    Edgar Beck

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    ich habe meine Steuererklärung 2018 am 03.04.2020 an Finanzamt Pirmasens geschickt , aber bis heute 29.04.2020 keine Antwort bekommen.

    MFG
    Edgar Beck

    • 9
      Carina Hagemann

      Guten Tag Herr Beck,

      Vielen Dank für Ihre Nachricht. Bearbeitungszeitunen über einen Monat hinaus sind durchaus nicht ungewöhnlich.
      Dabei ist es egal, für welches Steuerjahr Sie die Steuererklärung abgegeben haben.
      Gerade in der Corona-Krise können sich die Bearbeitung sicherlich verlängern. Auch haben einzelne Leser bereits von
      teilweise technischen Schwierigkeiten in den Finanzämtern berichtet.

      Warten Sie jedoch länger als drei Monate auf Ihren Steuerbescheid, können Sie vorsichtig beim Finanzamt nachhaken, wie denn der aktuelle Bearbeitungsstand Ihrer Steuererklärung ist.

      Ich drücke Ihnen die Daumen, dass Sie Ihren Steuerbescheid schnellstmöglich erhalten werden.

      Viele Grüße,
      Carina Hagemann
      Tax Specialist von steuernsparen

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