Steuererklärung selbst machen

Nehmen Sie jetzt die Steuer selbst in die Hand!


Do-it-yourself: Beim Selbermachen sitzen Sie am Steuer – und sparen meistens viel Geld! Das gilt auch für die Steuererklärung! Am Ende steht zwar kein schickes Palettenregal oder Makramee-Kunstwerk. Doch darüber lässt sich hinwegsehen, wenn die Steuererstattung aufs Konto flattert. Und die Anleitung zum Steuererklärung selbst machen? Die liefern wir Ihnen: Schritt für Schritt sparen Sie mit jeder Eingabe etwas mehr! Lesen Sie hier, wie Ihre Steuererklärung zum DIY-Kunstwerk wird.

Kurz & Knapp

  • Wer seine Steuererklärung selbst macht, behält die Zahlen im Auge und spart oft viel Geld.
  • Frist einhalten: Wer zur Abgabe verpflichtet ist, muss die Erklärung bis zum 31.07. des Folgejahres abgeben.
  • Besonders wichtig ist das richtige Steuerprogramm. Gute Steuer-Software nimmt Ihnen viel Arbeit ab!
  • Unser Tipp: Bewahren Sie schon während des Jahres Rechnungen und Belege gut auf. Dann geht die Steuererklärung noch schneller.

Anleitung: So machen Sie Ihre Steuererklärung selbst

Ihre Steuererklärung selbst zu machen klingt zu kompliziert? Ist es aber nicht. Mit ein paar wenigen Handgriffen bekommt jeder seine Steuererklärung fertig. Wir zeigen Ihnen, wie das geht:

Steuererklärung selbst machen Infografik

Schritt 1: Das wachsame Auge

Sie liebäugeln schon eine Weile mit einer kleinen Finanzspritze vom Finanzamt? Dann heißt es jetzt wachsam sein. Egal ob beim Einkauf, der Versicherungs-Police oder der Anruf beim Handwerker: die Steuerersparnis liegt oft im Detail. Sammeln Sie am besten schon im Laufe des Jahres – bevor Sie mit der eigentlichen Erklärung loslegen – alles, was Ihnen den Weg zum Steuerglück erleichtern könnte! Wie so oft im Leben gilt: Die richtige Vorbereitung ist das A und O! Was Sie beachten müssen, wenn Sie die Steuererklärung selbst machen? Hier ein paar Tipps:

Werbungskosten

Dazu zählt kurz gesagt alles, was Sie ausgeben, um Geld zu verdienen. Klingt paradox – ergibt aber Sinn. Denn für Ausgaben wie Fahrkosten zur Arbeit, Fortbildungen oder Arbeitsmittel bekommen Sie einen Teil Ihrer Steuern erstattet. Mehr dazu lesen Sie in unserem Beitrag zu den Werbungskosten.

Sonderausgaben

Auch wer gut für sich und andere (vor)sorgt, wird vom Staat belohnt: Spenden, Kinderbetreuungskosten, Versicherungsbeiträge und Aufwendungen für die Altersvorsorge drücken die Steuerlast! Wie genau? Werfen Sie einen Blick in unseren Artikel zu den Sonderausgaben.

Unser Tipp für Sie:
Mit WISO Steuer wird es besonders einfach. Sie werden Schritt für Schritt durch die Steuererklärung geführt. Mit dem automatischen Datenabruf werden die meisten Daten sogar für Sie ausgefüllt. Probieren Sie es kostenlos aus:

Außergewöhnliche Belastungen

Unverhofft kommt (leider) oft – sowohl Krankheit, Sterbefall als auch Naturkatastrophen treffen Steuerpflichtige und Angehörige häufig aus dem Nichts. Damit einher geht nicht selten auch eine finanzielle Belastung. Um diese etwas abzufedern, dürfen Sie für diese Fälle einige Kosten bei der Steuer berücksichtigen. Welche genau das sind, erfahren Sie im Artikel zu den außergewöhnlichen Belastungen.

Schritt 2: Der Jahresrückblick

Sie haben im Jahresverlauf schon vorbildlich Belege gesammelt? Dann gilt es, zum Jahresende noch einmal das Jahr Revue passieren zu lassen. Denn wer die Steuererklärung selbst macht, hat die Erstattung in der Hand. Manchmal ergeben sich steuerlich wichtige Änderungen erst gegen Jahresende mit dem Jahressteuergesetz. Bei Steuer-Sparen informieren wir Sie laufend und rechtzeitig über die wichtigsten Steueränderungen. Folgende Fragen sollten Sie sich bei Ihrem „steuerlichen Jahresrückblick“ stellen:

    • Was hat sich steuerlich geändert?
    • Was ist im vergangenen Jahr in meinem Leben passiert, was Einfluss auf meine Steuer hat?
    • Welche Anträge muss ich eventuell noch stellen?
    • Welche Bescheinigungen oder Rechnungen muss ich noch anfordern?
    • Was kann ich dieses Jahr noch tun, um die Steuerlast zu senken?

Gegen Jahresende haben Sie noch die Möglichkeit, Ihre Steuererstattung zu beeinflussen. Kommen Sie beispielsweise zu dem Ergebnis, dass Ihre Werbungskosten den Arbeitnehmer-Pauschbetrag in Höhe von 1.000 Euro noch nicht überschreiten? Dann kann es sich lohnen, eine geplante Ausgabe noch in das aktuelle Jahr vorzuziehen.  Auch mit Vorauszahlungen für Beiträge zur Krankenversicherung ist eine schnelle Finanzspritze häufig vorprogrammiert. Wie das geht? Lesen Sie im Beitrag: Krankenversicherung vorauszahlen.

Vor allem im Jahr 2020 ging es in Sachen Steuer-Änderung aufgrund der Corona-Pandemie bisweilen turbulent und unübersichtlich zu. Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass auch Sie von der ein oder anderen Steueränderung betroffen sind. Doch keine Sorge: Steuererklärung selbst machen heißt nicht, Gesetze wälzen zu müssen. In unserem Spezial zum Thema „Corona & Steuern“ liefern wir Ihnen die wichtigsten Änderungen und Hinweise.

Info GlühbirneTipp
WISO Steuer zeigt Ihnen im Corona-Check-Up für das Jahr 2020, wie Sie nicht nur „mit dem Virus leben“, sondern auch Steuern sparen. Darüber hinaus unterstützt Sie das Programm mit zahlreichen Tipps und Tricks

Schritt 3: Der richtige Zeitpunkt

Timing ist alles! Das gilt auch für die Steuererklärung. Wann ist der beste Zeitpunkt zum Abgeben? Wer die Steuererklärung selbst macht, hat hier die volle Kontrolle. Erwarten Sie eine Erstattung? Dann nichts wie ran – denn je schneller Ihre Moneten wieder auf dem „richtigen“ Konto liegen, desto besser. Ihre Steuererklärung können Sie in WISO Steuer bereits ab Mitte November vorbereiten und direkt zu Beginn des neuen Jahres abgeben. Das Finanzamt fängt in der Regel allerdings erst ein bisschen später mit der Bearbeitung an.

Befürchten Sie hingegen eine Nachzahlung? Dann kann es klug sein, die Steuererklärung noch ein bisschen ruhen zu lassen. Zum Beispiel bis Sie genug Geld angespart haben, um die Nachzahlung zu begleichen.

Blitz IconZu lange warten kann teuer werden
Beachten Sie allerdings die gesetzliche Abgabefrist! In der Regel haben Sie – wenn Sie zur Abgabe verpflichtet sind – nur bis zum 31. Juli des Folgejahres Zeit, die Erklärung abzugeben. Danach drohen Verspätungszuschläge! Es kann sich lohnen, rechtzeitig eine Fristverlängerung zu beantragen. Sie möchten wissen, ob Sie zur Abgabe verpflichtet sind oder nicht? Lesen Sie hier: Ist die Steuererklärung Pflicht?

Schritt 4: Der smarte Helfer

Welche Formulare brauchen Sie für die Steuererklärung? Unsere Antwort lautet: mm besten keine. Denn wer durchforstet schon gerne endlose Formularseiten auf der Suche nach der richtigen Zeile? Das muss nicht sein! Es gibt zahlreiche Web- und Desktop-Programme und sogar Apps, die Ihnen den Weg durch die Steuererklärung so einfach wie möglich machen. Denn was die Finanzverwaltung bisweilen in zähen Formularen aufbläht, geht auch in mundgerechten Häppchen. Das macht es besonders attraktiv, die Steuererklärung selbst zu machen.

Doch welches Programm ist das richtige? Es sollte vor allem eins können: Ihnen möglichst viel Arbeit abnehmen. Das geht zum Beispiel, in dem Daten vom Finanzamt abgerufen werden, anstatt sie mühsam abzutippen. Oder dadurch, dass mögliche Pauschalen vorgeschlagen werden, mit denen Sie das meiste aus der Steuererklärung holen. Im Idealfall unterstützt das perfekte Steuerprogramm Sie, wann immer Sie Fragen haben oder mehr über ein Thema wissen möchten.

Info GlühbirneUnser Tipp für Sie
Wir empfehlen Ihnen die Steuererklärung mit WISO Steuer. Das intelligente Steuerprogramm liefert das Gesamtpaket an Automatik, Fachwissen und kinderleichter Bedienung. Überzeugen Sie sich selbst und probieren Sie WISO Steuer gleich kostenlos aus!

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Schritt 5: Sicher auf den Weg bringen

Die Steuererklärung haben Sie selbst gemacht – aber wie kommt sie nun zum Finanzamt? Ganz einfach: Wer die Steuererklärung elektronisch erstellt, kann sie auch elektronisch verschicken. Damit sparen Sie nicht nur Druckertinte, Papier und Porto – sondern auch Zeit. Obendrein gelangen die Daten sicher, schnell und zuverlässig ans Finanzamt. Das Risiko „Postweg“ wird damit umgangen. Erfahren Sie mehr zum Steuer-Versand.

Schritt 6: Der prüfende Blick

Sie haben dem Finanzamt praktisch ein fertiges Päckchen an Zutaten geschnürt. Jetzt warten Sie darauf, dass auch das gewünschte Ergebnis zurückgeliefert wird. Doch wie bei einer Bestellung lohnt sich auch bei Ankunft des Steuerbescheids der prüfende Blick. Denn es kann sein, dass das Finanzamt Angaben von Ihnen nicht übernommen hat. Das kann beabsichtigt oder versehentlich, berechtigt oder unberechtigt passiert sein – und geht im schlimmsten Fall zulasten Ihrer Erstattung. Deshalb vergleichen Sie unbedingt das Ergebnis vom Bescheid mit Ihrer Erklärung. Falls die Ergebnisse nicht übereinstimmen, sollten Sie herausfinden, wie es zu der Abweichung kommt.

Info GlühbirneTipp
Oftmals erläutert der zuständige Finanzbeamte seine Änderungen bereits im Bescheid. Blättern Sie hierfür einfach auf die letzte Seite der Steuerberechnung. Im besten Fall erhalten Sie hier unter der Überschrift „Erläuterungen zur Festsetzung“ die Antwort auf Ihre Frage.

Sie sind der Meinung, dass das Finanzamt einen Fehler gemacht hat? Dann sollten Sie umgehend handeln. Welche Möglichkeiten Sie haben, lesen Sie in unserem Beitrag zum Rechtsbehelf.

Blitz IconAuch hier kommt wieder Ihr Steuerprogramm des Vertrauens in Spiel! Denn viele Programme – und natürlich auch WISO Steuer – bieten bereits eine elektronische und automatische Bescheidprüfung an. Dabei werden die Daten Ihrer selbst gemachten Steuererklärung mit den Daten in Ihrem Bescheid verglichen. Das spart zeitaufwändiges Detektiv-Spielen und liefert Ihnen auf einen Blick die gesuchte Information.<
Kommt die Erstattung auch auf dem richtigen Konto an? Prüfen Sie am besten auch, ob der ausgewiesene Erstattungsbetrag tatsächlich auf dem richtigen Konto landet!

Schritt 7: Nach der Steuer ist vor der Steuer

Sie haben es geschafft und die Steuererklärung selbst gemacht! Vom Beginn der Erklärung bis zum Zahlungseingang auf Ihrem Konto können schonmal einige Wochen ins Land ziehen. Doch der Steuerbescheid ist noch nicht das Ende der Geschichte. Denn ehe Sie sich versehen, fängt alles schon wieder von vorne an: Die nächste Steuererklärung ruft.

Sie möchten es sich fürs nächste Mal noch leichter machen? Bei der Steuererklärung heißt es ausnahmsweise: Abschreiben erlaubt! Nutzen Sie Ihre alte Steuererklärung einfach als Spickzettel und passen die Werte, die sich geändert haben, einfach an.

Info GlühbirneDatenübernahme heißt das Zauberwort! Das geht auch mit WISO Steuer: Einfach neues Steuerjahr anlegen und automatisch die Werte aus der alten Steuererklärung übernehmen lassen. Jetzt müssen Sie nur noch prüfen, was sich verändert hat.
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Steuerberatung?

Einzelfragen zu Ihrer Steuererklärung darf leider nur ein Steuerberater beantworten. Wir freuen uns jedoch über Lob und Kritik und nehmen Ihre Anregungen gerne für zukünftige Beiträge auf.

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Übrigens: In unserer Steuer-Software finden Sie eine ausführliche Hilfe und Tipps zu allen Themen rund um Ihre Steuererklärung.

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