Vorsicht: Betrüger spielen Finanzamt

Vorsicht: Betrüger spielen Finanzamt

Wieder Phishing-Mails in Umlauf


Niemand wird von ihnen verschont: Phishing-Mails landen zuhauf in deutschen E-Mail-Postfächern. Zurzeit versenden Betrüger wieder Mails im Namen der Finanzverwaltung – im Anhang gefährliche Malware.

Was sind Phishing-Mails?

Phishing-Mails sind gefälschte Nachrichten. Über diese versuchen Betrüger an persönliche Daten des Mailempfängers zu kommen.

Sie ahmen vertrauenswürdige Stellen und Unternehmen nach und verwenden dabei dieselben Firmenlogos und Layouts. Diese Fälschungen sehen oft täuschend echt aus. Wir zeigen Ihnen, wie Sie die falschen Nachrichten entlarven können.

Woran erkennen Sie die falschen Mails?

  • Betreffzeile: Diese besteht meist aus einer merkwürdigen Zeichenkette wie „ELSTER Finanzamt v. 2014n456845“ oder „Ident_gfng Y42yr“.
  • Absender: ELSTER, das Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) oder ein Finanzamt, das meist gar nicht für Sie zuständig ist.
  • Rechtschreibfehler: „Bei der Datenubermittlung Ihrer Steuererklarung“ oder „Mit freundlichen GruBen“ sollten aufhorchen lassen.
  • Logische Fehler: In der E-Mail wird von einem Anhang im DOC-Format gesprochen, angehängt ist jedoch eine ZIP-Datei.

Wie Sie sich schützen können

In den Mails werden Sie meist aufgefordert, einen beigehängten Anhang zu öffnen– angeblich ein Steuerbescheid, eine Rechnung oder ein Übermittlungsprotokoll.

Haben Sie eine solche Mail erhalten? Klicken Sie auf keine weiterführenden Links! Auch sollten Sie keinesfalls beigehängte Anhänge entpacken und darin enthaltene Dateien öffnen – ansonsten wird auf Ihrem Computer Malware installiert.

Sind Sie sich unsicher, ob eine E-Mail echt ist? Melden Sie sich am besten bei Ihrem zuständigen Finanzamt.

+ Hier gibt es noch keine Kommentare

eigener Kommentar