Computer

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Nutzen Sie als Arbeitnehmer Ihren privaten Computer für berufliche Zwecke, können Sie entstandene Aufwendungen als Werbungskosten bei den Einkünften aus nichtselbstständiger Tätigkeit absetzen.

Eine berufliche Nutzung wird allgemein anerkannt, wenn z.B. folgende Punkte erfüllt sind:

  • Der private Computer ist zum PC am Arbeitsplatz kompatibel.
  • Sie setzen privat einen mobilen Computer (Laptop) ein.
  • Sie verwenden Ihre Dateien, Ergebnisse im Büro weiter oder nutzen diese dort.
  • Sie setzten berufsspezifische Programme auf dem privaten PC ein.
  • Sie arbeiten auch am Arbeitsplatz mit einem PC.

Die Anschaffungskosten für die Hardware (PC, Monitor etc.), die unter 410 Euro liegen (Preis netto, ohne USt), sind sogenannte „geringwertige Wirtschaftsgüter“. Diese können im Jahr ihrer Anschaffung voll als Werbungskosten geltend gemacht werden.

Liegen die Anschaffungskosten über diesem Betrag, gilt eine Nutzungsdauer von 3 Jahren. Der PC kann dann jährlich mit 1/3 der Aufwendungen, also einem Abschreibungssatz von 33,3% abgeschrieben werden.