Abitur- und was dann?

Zwischen Schule und Ausbildung


Es ist nicht immer leicht auf Anhieb einen Studienplatz oder einen Ausbildungsplatz zu bekommen. Neben dem Frust über die mangelnde Chance ist auch die Zahlung von Kindergeld in Gefahr. Denn Kindergeld wird für eine Übergangszeit von nur vier Monaten zwischen Schule und Ausbildung weiter bezahlt. Was ist, wenn es in dieser Zeit mit dem Studien- oder Ausbildungsplatz nicht klappt?

Tritt dieser denkbare Fall ein, droht Ihnen der Verlust der Zahlung von Kindergeld. Das sind immerhin 184 EUR im Monat für jedes Ihrer ersten beiden Kinder, 190 EUR im Monat für das dritte Kind und für jedes weitere Ihrer Kinder 215 EUR im Monat. Kindergeld würde Ihnen in den meisten Fällen weiter bezahlt werden, könnte Ihr Kind studieren oder eine Ausbildung beginnen.

Kindergeld ohne Studien- oder Ausbildungsplatz?

Hatte Ihr Kind Pech und keinen der begehrten Plätze ergattert, gilt es der Kindergeldstelle nachzuweisen, dass ein Studium oder eine Berufsausbildung nicht angetreten werden konnte, weil Ihr Kind als Bewerber abgelehnt wurde. Für die Wartezeit auf einen Studien- oder Ausbildungsplatz kann dann weiterhin Kindergeld fließen.

Der Nachweis

Das ernsthafte Bemühen um einen Studien- oder Ausbildungsplatz ist Voraussetzung für die Zahlung von Kindergeld. Dieses Bemühen muss glaubhaft gemacht werden. Als Nachweis dienen Unterlagen von Bewerbungen und Ablehnungsschreiben. Bei der Ablehnung eines Studienplatzes, sollte bis zum Ablauf der Bewerbungsfristen alles getan werden, um doch noch einen Platz im Vorlesungssaal zu ergattern.

Bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz sollte auch die Meldung als Arbeitssuchender unbedingt erfolgen. Die Meldung erfolgt in der Regel bei der Agentur für Arbeit. Der regelmäßige Kontakt mit dem entsprechenden Amt kann eine weitere Voraussetzung sein.

Verzögerung des Ausbildungsbeginns

Verzögert sich der Beginn der Ausbildung, kann eine schriftliche Bestätigung helfen, wenn die viermonatige Frist überschritten wird. Auch hier sollte man sich mit der Agentur für Arbeit in Verbindung setzen.

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