Einspruch einlegen lohnt sich

Einspruch einlegen lohnt sich

Einspruchsstatistik der Finanzämter 2014


Ein Blick auf die aktuelle Einspruchsstatistik des Fiskus beweist: Ein Einspruch gegen den Einkommensteuerbescheid lohnt sich fast immer! Prüfen Sie daher unbedingt Ihren Bescheid auf Fehler – Ihr Konto dankt es Ihnen.

Zwei von drei Einsprüchen erfolgreich

Jeder dritte Steuerbescheid ist fehlerhaft. Und das wissen auch die deutschen Steuerbürger: Wegen Ungereimtheiten in den Steuerbescheiden wurden im letzten Jahr knapp 3,5 Millionen Einsprüche einlegt (2013: 4,2 Millionen).

Und diese hohe Zahl an Reklamationen ist zu mehr als zwei Drittel (67,8 %) für die Steuerzahler erfolgreich.

Eine Millionen weniger Einsprüche

Zum Ende des Jahres 2014 waren 2,9 Millionen Einsprüche unerledigt (2013: 3.9 Millionen). Dies bedeutet eine Verminderung von sage und schreibe 26,2 % Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Aber die Einspruchstellen hatten auch weitaus weniger Arbeit als in den vorigen Jahren: Insgesamt über 18,1 Prozent weniger Einsprüche wurden im Vergleich zu 2014 eingelegt.

Von den noch unerledigten Einsprüchen basieren 1,5 Millionen auf ruhenden Verfahren und konnten deshalb nicht entschieden werden. 1,5 Prozent der Einsprüche wurden gerichtlich behandelt werden. Der Großteil der Rechtsbehelfe wurde somit außergerichtlich gelöst.

Prüfen Sie Ihren Steuerbescheid genau

Einspruch einlegen ist für Sie völlig kostenlos! Prüfen Sie die Steuerberechnung auf Ihrem Steuerbescheid ganz genau. Und das ist gar nicht so schwer: Vergleichen Sie einfach die Eingaben in Ihrem Steuerprogramm mit dem Bescheid. Haben Sie einen Fehler oder Unstimmigkeiten entdeckt, scheuen Sie sich nicht- legen Sie sofort Einspruch beim Finanzamt ein.

Die Finanzämter sehen ihren Fehler ein, ändern den Steuerbescheid und zahlen die Steuererstattung aus. Es lohnt sich also, den Steuerbescheid nach Erhalt zeitnah zu prüfen und – wenn Sie Fehler zu Ihren Ungunsten entdecken – innerhalb eines Monats Einspruch einzulegen.

Aber auch die eigenen Unterlagen sollten Sie während der Einspruchsfrist noch einmal prüfen – und gegebenenfalls vergessene Belege nachträglich einreichen – ebenfalls auch innerhalb eines Monats.

Die aktuelle Einspruchsstatistik können Sie sich hier herunterladen.

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