Privatschulbesuch


Elternpaare können 30 Prozent des Entgelts, höchstens 5.000 Euro im Jahr, für den privaten Schulbesuch ihres Kindes als Sonderausgaben geltend machen. Kosten für Beherbergung, Betreuung und Verpflegung gehören nicht zu diesem Entgelt und nicht jeder Besuch einer privaten Schule ist steuerlich gefördert. Es ist unter anderem erforderlich, dass die Schule einen anerkannten Abschluss bietet, der einem Abschluss an einer allgemeinbildenden oder berufsbildenden Schule gleichwertig ist oder auf einen solchen Abschluss vorbereitet.

Das Schulgeld eines Kindes, dessen Behinderung den privaten Schulbesuch erforderlich macht, können dessen Eltern als außergewöhnliche Belastung geltend machen. Diese Aufwendungen können in der Erklärung neben einem übertragenen Pauschbetrag für behinderte Menschen berücksichtigt werden.