Spenden an Hochwasser-Opfer

Spenden an Hochwasser-Opfer

Vereinfachter Spendennachweis reicht aus


Um Spenden von der Steuer absetzen zu können, benötigt man im Normalfall eine Spendenbescheinigung. Bei Zuwendungen an Flutopfer jedoch wird eine Ausnahme gemacht.

Spenden sind steuerbegünstigt und können in der Einkommensteuererklärung als Sonderausgaben angesetzt werden. Dazu muss grundsätzlich neben dem Kontoauszug ein amtlich vorgeschriebener Vordruck den Steuerunterlagen beigelegt werden – bei einer gespendeten Summe über 200 Euro. In Katastrophenfällen gelten jedoch vereinfachte Bedingungen für den Spendenabzug.

 Erleichterte Anerkennung bis zum 30.09.

Für Spenden, die bis Ende September dieses Jahres auf ein für den Katastrophenfall Hochwasser eingerichtetes Sonderkonto eingezahlt werden, gilt nun eine Vereinfachung: Eine Spendenquittung ist in diesem Fall nicht nötig. Hier reicht der Bareinzahlungsbeleg oder die Buchungsbestätigung (Kontoauszug oder Lastschrifteinzugsbeleg) aus. Diese vereinfachten Zuwendungsnachweise gelten ohne Beschränkung des Geldbetrages.

Steuerermäßigung auch für ganz Schnelle

Seit 2011 gibt es eine weitere Vereinfachung beim Spendenabzug in Katastrophenfällen: So können auch Spenden, die bereits vor Einrichtung des Sonderkontos den Empfänger erreicht haben, in der Steuererklärung geltend gemacht werden. Auch wenn ein nicht steuerbegünstigter Spendensammler dazu aufgerufen hatte und das Geld dann später an den endgültigen Zuwendungsempfänger weitergeleitet hat, ist dies absetzbar.

+ Hier gibt es noch keine Kommentare

eigener Kommentar