Abgabe der Steuererklärung

Abgabe der Steuererklärung

Finanzämter verschicken Erinnerungen


Lassen Sie Ihre Steuererklärung vom Steuerberater erledigen? Dann flattert sie bald in Ihren Briefkasten: Die Erinnerung an die Abgabe der Steuererklärung für das Steuerjahr 2018. Die Frist sollten Sie unbedingt wahren, denn ein Fristversäumnis führt automatisch zum Verspätungszuschlag.

Unterlagen für die Steuererklärung sollen frühzeitig zum Profi

Für Steuerzahler, die Ihre Steuererklärungen von Steuerberatern oder Lohnsteuerhilfeverein erstellen lassen, gibt es bald Post von baden-württembergischen Finanzämtern. Diese verschicken Erinnerungen an die Abgabe der Steuererklärungen für das Kalenderjahr 2018, so die Pressemitteilung vom 04.10.2019.

Sie werden angehalten, die notwendigen Unterlagen für die Steuererklärung frühzeitig an Ihre Berater zu übermitteln. So sollen die Erklärungen „kontinuierlich und gleichmäßig“ an das jeweilige Finanzamt weitergeleitet werden können. Auf diese Weise will die Steuerverwaltung eine Steuererklärungswelle gegen Fristende vermeiden.

Längere Abgabefristen ­– härtere Strafen

Ab 2019 – erstmals für das Veranlagungsjahr 2018 – haben Sie für die Abgabe zwei Monate mehr Zeit: Fristende ist der 31.07. Für beratene Steuerpflichtige gilt ebenso die verlängerte Abgabefrist: Die Steuererklärung 2018 können Sie bis Ende Februar abgeben. Da dies im Jahr 2020 allerdings ein Samstag ist, haben Sie Zeit bis zum 02.03.2020.

Verspätungszuschlag: Jeder Monat kostet min. 25 Euro

Versäumen Sie dann die Frist, wird’s teuer. Sofern es zu einer  Steuernachzahlung  kommt, wird ab 2019 der Verspätungszuschlag automatisch festgesetzt: 0,25 Prozent des Nachzahlungsbetrags mindestens aber 25,00 Euro für jeden angefangenen Verspätungsmonat.

Haben Sie die Abgabefrist verpasst? Mit welchen Sanktionen Sie jetzt rechnen müssen, erfahren Sie hier.

 

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