Vorsicht, Hilfe!

Vorsicht, Hilfe!

Private Hilfe in Steuersachen


Dem Kollegen bei der Steuererklärung helfen? Das macht Sie wahrscheinlich ungemein beliebt. Kann aber fatale Folgen haben.

 Denn der Gesetzgeber hat genau definiert, wem man bei der Steuererklärung unter die Arme greifen darf und wem besser nicht. Also nur Steuerberater, Lohnsteuerhilfevereine & Co. dürfen normalerweise Steuererklärungen anfertigen und dafür Geld verlangen. Geregelt ist dies alles im Steuerberatungsgesetz. Dass die Hilfe unentgeltlich und wirklich nur unter Angehörigen erfolgen darf, versteht sich deshalb von selbst.
Private Hilfe nur für Angehörige

Um sicher zu gehen, hier eine Liste, wer zu den Angehörigen zählt

  • der Verlobte, die Verlobte
  • der Ehepartner,
  • Verwandte und Verschwägerte in gerader Linie,
  • Geschwister,
  • Kinder der Geschwister,
  • Ehepartner der Geschwister und Geschwister der Eheleute,
  • Geschwister der Eltern,
  • Personen, die durch ein auf längere Dauer angelegtes Pflegeverhältnis mit häuslicher Gemeinschaft wie Eltern und Kind miteinander verbunden sind (Pflegeeltern und Pflegekinder)
  • Angehörige sind diese Personen auch dann, wenn
    1. eine Ehe nicht mehr besteht;
    2. die Verwandtschaft oder Schwägerschaft durch Annahme als Kind erloschen ist;
    3. die häusliche Gemeinschaft bei Pflegekind und Pflegeeltern nicht mehr besteht, sofern die Personen weiterhin wie Eltern und Kind miteinander verbunden sind.

 

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