3. November 2010 von Hartmut Fischer
Teilen

EEG-Umlage durch Wechsel des Energielieferanten kompensieren

EEG-Umlage durch Wechsel des Energielieferanten kompensieren

Teilen
3. November 2010 / Hartmut Fischer

Die EEG-Umlage (Erneuerbare-Energien-Umlage) wurde um circa 58 % auf 3.530 Eurocent pro Kilowattstunde angehoben. Dies wird aller Voraussicht nach zu einer deutlichen Anhebung der Strompreise führen. Das Verbraucherportal Verivox empfiehlt, die zu erwartenden Belastungen durch einen Wechsel des Stromlieferanten zu kompensieren. Ökostromanbieter seien häufig günstiger als der derzeitige Stromversorger.

Auf der Basis von einem Jahresverbrauch von 4.000 Kilowattstunden errechnete das Verbraucherportal eine Steigerung der Energiekosten von durchschnittlich 69 € pro Jahr.  Beim Wechsel zum derzeit günstigsten Ökostromtarif mit Gütesiegel könnten jedoch nach den Berechnungen von Verivox bis zu 218 € eingespart werden.

Doch Ökostrom ist nicht gleich Ökostrom. „Viele Ökostromtarife weisen nur die Stromherkunft nach. Wer durch den Wechsel zu einem Ökostromanbieter etwas für die Umwelt tun möchte, sollte neben dem Preis auch auf strenge Gütesiegel achten. Dadurch wird die Haushaltskasse entlastet und der weitere Ausbau erneuerbarer Energien gefördert“, sagt Peter Reese, Leiter Energiewirtschaft bei Verivox.

Verivox weist zusätzlich darauf hin, dass man beim Wechsel des Stromanbieters auf einer möglichst langen Preisgarantie bestehen sollte. Dabei ist es wichtig, dass die Preisgarantie auch gilt, wenn sich Steuern und Abgaben (z. B. EEG-Abgabe) verändern. Es lohnt sich deshalb, das „Kleingedruckte“ sehr sorgfältig zu lesen.

immo:News abonnieren
Nutzen Sie unseren Informations-Service und erhalten Sie kostenlose Produktinformationen aus erster Hand, exklusive Aktionsangebote, Tipps, Tricks und aktuelle Urteile rund um das Thema Vermietung.