Mittagspause vom Chef bezahlt

Mittagspause vom Chef bezahlt

Mehr Gehalt durch Restaurantschecks


Klasse, eine Gehaltserhöhung! Doch der erhoffte Geldsegen bleibt meist aus. Grund: Die kalte Progression. Bessere Alternative: Fragen Sie Ihren Chef nach Restaurantschecks.

Was sind Restaurantschecks?

Restaurantschecks sind Papierzettel mit Barcode. Diese können Sie nicht nur in Gaststätten oder Kantinen einlösen. Auch Supermärkte, Schnellrestaurants, Bäcker oder Metzger nehmen die Schecks an – mittlerweile gibt es über 30.000 sog. Akzeptanzstellen. So können auch Mitarbeiter, die keine betriebseigene Kantine haben, die Restaurantschecks vielseitig nutzen.

Wichtig: Sie dürfen mit den Schecks ausschließlich Lebensmittel kaufen. Alkohol und Tabak sind tabu.

Wie hoch darf der Scheck sein?

Im Steuerjargon wird der Zuschuss Ihres Chefs „Sachbezug“ genannt. Und dafür gibt es so genannte „Sachbezugsgrenzen“, welche nicht überschritten werden sollten.

SachbezugswerteMittagessen
monatlich90 €
täglich3 €

So sind täglich 3 € für ein Mittagessen ein so genannter „geldwerter Vorteil“. Dieser ist sozialversicherungs- sowie steuerpflichtig. Eigentlich. Denn Ihr Chef kann diesen Wert pauschal besteuern – mit 25 Prozent. Für Sie bedeutet das: Sie erhalten den Sachbezugswert bar in die Tasche – ohne Abzug von Steuern und Sozialversicherung. Ihr Chef darf Ihnen aber noch mehr zukommen lassen: Ein Restaurantscheck darf bis zu 3,10 € mehr wert sein als der Sachbezugswert für ein Mittagessen. Das Beste daran: Für diese 3,10 € täglich müssen Sie weder Steuern noch Sozialabgaben zahlen. So kann Ihr Chef Ihnen bis zu 6,10 € täglich als Restaurantscheck zukommen lassen.

Hinweis

Diese Werte gelten auch für Jugendliche und Azubis!

 

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