Steuern sparen – aber wie? Wer frühzeitig plant, kann sich jedes Jahr eine spürbare Rückerstattung sichern. Mit der richtigen Steuerstrategie reichen oft schon wenige Angaben in der Steuererklärung, um Hunderte Euro zurückzuholen – ganz ohne Steuerexpertenwissen.
Schnelleinstieg
- Kurz & knapp
- Steuern sparen ohne Steuerchaos – das geht einfacher, als du denkst
- Steuern sparen mit Pauschalen – ganz ohne Belege
- Steuern sparen durch Investieren
- Steuern sparen mit Immobilien
- Steuern sparen als Familie
- Steuern sparen bei Abfindungen
- Steuern sparen im Ruhestand
- Steuern sparen mit Gesundheitsausgaben
- Steuern sparen als Gutverdiener – Spielräume clever nutzen
- Strategisch Steuern sparen – der richtige Zeitpunkt ist jetzt
- FAQ: Steuern sparen – mit der richtigen Strategie
Kurz & knapp
- Viele Ausgaben lassen sich ohne Belege pauschal absetzen
- Sonderausgaben, Familie und Immobilien bieten großes Sparpotenzial
- Auch Abfindungen, Investitionen und hohe Einkommen lassen sich steuerschonend gestalten
WISO Steuer hilft dir dabei, die richtige Strategie zu wählen. So kannst du verschiedene Szenarien durchspielen und für dich das günstigste Steuermodell wählen.
Steuern sparen ohne Steuerchaos – das geht einfacher, als du denkst
Wer einmal im Jahr eine Steuererklärung abgibt, bekommt laut Statistik im Schnitt 1.172 Euro* zurück. Doch mit der richtigen Strategie lässt sich noch mehr herausholen. Wichtig ist nur zu wissen, wo es Sparpotenziale gibt – von Pauschalen über Investitionen bis hin zu privaten Ausgaben, die absetzbar sind.
WISO Steuer unterstützt dich dabei, gezielt vorzugehen – ohne komplizierte Formulare und ganz ohne Steuerwissen. So machst du mehr aus deiner Erklärung – sicher und mit System. Über die Live-Anzeige siehst du sofort, wie hoch deine Erstattung voraussichtlich sein wird. Das Beste: Im Schnitt sind es über 600 Euro mehr als bei anderen Apps*.
Lohnt es sich?
Finde heraus, ob sich die Steuererklärung für dich lohnt. Beantworte dafür einfach diese Fragen: Hast du…
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einen Laptop oder ein Handy gekauft?
einen Handwerker beauftragt?
mehr als 18 km Arbeitsweg?
im Homeoffice gearbeitet?
Kinderbetreuung bezahlt?
Es lohnt sich!
Du wirst sehr wahrscheinlich eine Rückerstattung bekommen. Starte jetzt direkt mit WISO Steuer:
Steuern sparen mit Pauschalen – ganz ohne Belege
Viele Ausgaben erkennt das Finanzamt pauschal an. Das bedeutet: Du musst keine Belege einreichen, kannst also mit wenig Aufwand gut Steuern sparen. WISO Steuer berücksichtigt viele dieser Pauschalen automatisch und trägt sie für dich ein – ohne langes Rechnen oder Suchen. Für bestimmte Ausgaben ist kein Einzelnachweis erforderlich.
Für diese Ausgaben gibt es Pauschalen:
- Werbungskosten
- Fahrtkosten
- Verpflegungsmehraufwand
- Umzugskosten
- Homeoffice & Arbeitszimmer
- Internet & Telefon
- Kontoführungsgebühren
- Bewerbungskosten
- Reinigung der Arbeitskleidung
🧠 Tipp für deine Steuerstrategie:
Wenn deine tatsächlichen Ausgaben höher sind als die Pauschale, kannst du sie stattdessen angeben. Das lohnt sich zum Beispiel bei hohen Fahrtkosten oder teuren Arbeitsmitteln.
Wichtig dabei: Du solltest die Kosten mit Belegen nachweisen, falls das Finanzamt sie anfordert. Am besten sammelst du deine Belege zentral an einem Ort. Mit WISO Steuer geht das ganz einfach: Lade deine digitalen Belege hoch oder fotografiere Papierbelege direkt per App. Sie landen automatisch in der Steuer-Box deiner Erklärung. Und wenn das Finanzamt Nachweise sehen will, kannst du sie ganz bequem digital verschicken – direkt aus der Software heraus.
Steuern sparen durch Investieren
Du legst Geld in Aktien, ETFs oder anderen Fonds an? Dann solltest du wissen: Auch beim Investieren kannst du gezielt Steuern sparen – vorausgesetzt, du nutzt die richtigen Stellschrauben.
Jeder kann pro Jahr 1.000 Euro Kapitalerträge steuerfrei kassieren – für Paare sind es sogar 2.000 Euro. Wichtig: Dafür musst du einen Freistellungsauftrag bei deiner Bank oder deinem Broker einreichen. Ohne diesen Auftrag zieht die Bank automatisch Abgeltungssteuer ab – selbst dann, wenn du unter dem Freibetrag bleibst.
- Kryptowährungen (wie Bitcoin): Gewinne sind steuerfrei, wenn zwischen Kauf und Verkauf mehr als 12 Monate liegen. Verkaufst du früher, gelten die Gewinne als steuerpflichtig.
- Private Veräußerungsgeschäfte: Verkaufst du zum Beispiel Gold, Oldtimer oder Kryptowährungen zu früh, greift die sogenannte Spekulationsfrist – Gewinne innerhalb eines Jahres sind steuerpflichtig. Danach nicht mehr.
- Vermögenswirksame Leistungen (VL): Wenn dein Arbeitgeber VL zahlt und du sie clever anlegst, kannst du unter bestimmten Voraussetzungen die Arbeitnehmersparzulage vom Staat bekommen. Diese beantragst du in deiner Steuererklärung.
🧠 Tipp für deine Steuerstrategie:
Richte frühzeitig Freistellungsaufträge ein – am besten direkt nach Konto- oder Depot-Eröffnung. Prüfe bei mehreren Konten, ob du deinen Freibetrag sinnvoll aufgeteilt hast. Wenn du mit Kryptowährungen handelst, notiere dir immer die Details zu deinen Transaktionen – seit 2025 gelten neue Dokumentationspflichten für Kryptotransaktionen.
Steuern sparen mit Immobilien
Ob du in deinem Eigenheim wohnst oder vermietest – rund ums Thema Immobilie lassen sich viele Ausgaben steuerlich berücksichtigen. Mit der richtigen Strategie kannst du jedes Jahr einen erheblichen Betrag an Steuern sparen – abhängig davon, wie du wohnst und was du investierst.
Selbstgenutzte Immobilie: Mehr rausholen mit Haushalt & Sanierung
Wer in den eigenen vier Wänden lebt, kann haushaltsnahe Dienstleistungen und Handwerkerkosten absetzen – zum Beispiel für:
- Reinigung (Haushaltshilfe, Fensterputzer)
- Gartenpflege oder Winterdienst
- Handwerkerarbeiten (Reparaturen, Instandhaltung)
Das Finanzamt erkennt bis zu 20 Prozent der Lohnkosten an – das bringt eine Steuerermäßigung von maximal 1.200 Euro für Handwerkerleistungen und 4.000 Euro für haushaltsnahe Dienstleistungen pro Jahr.
Wenn du dein selbstgenutztes Haus klimafreundlich auf Vordermann bringst – zum Beispiel mit einer neuen Heizung oder besserer Dämmung –, kannst du bis zu 40.000 Euro über 3 Jahre hinweg als Steuerermäßigung erhalten. Wichtig: Die Sanierung muss bestimmte Voraussetzungen erfüllen und von einem Fachunternehmen durchgeführt werden. Mehr dazu: Energetische Sanierung absetzen.
Für Baudenkmäler oder Gebäude in Sanierungsgebieten gelten gesonderte steuerliche Förderungen. Eigentümer selbstgenutzter Baudenkmäler können einen erheblichen Teil ihrer Modernisierungs- und Erhaltungsaufwendungen als Sonderausgaben absetzen, sofern die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind und eine entsprechende Bescheinigung der zuständigen Denkmalschutzbehörde vorliegt. Mehr Informationen findest du im Ratgeber zur Abschreibung.
Als Mieter Steuern sparen
Als Mieter kannst du einen Teil deiner Nebenkosten von der Steuer absetzen – beispielsweise anteilige Kosten für Hausreinigung, Gartenpflege oder Winterdienst. Wichtig: Diese Posten müssen in deiner Nebenkostenabrechnung einzeln aufgelistet sein.
Vermietete Immobilien: Werbungskosten statt Steuerermäßigung
Wenn du eine Immobilie vermietest, kannst du viele Ausgaben als Werbungskosten absetzen – zum Beispiel Instandhaltung und Reparaturen (sofort absetzbar), Fahrtkosten, Versicherungen, Hausverwaltung, Finanzierungskosten, Gutachterkosten, etc. Der Vorteil ist: Werbungskosten sind nicht gedeckelt. Du kannst alle durch die Vermietung veranlassten Ausgaben in voller Höhe absetzen – anders als bei selbstgenutzten Immobilien.
Lässt du dein Vermietungsobjekt sanieren, kannst du auch hier die Kosten – anders als Selbstnutzer – als Werbungskosten absetzen. Dabei gilt:
- Handelt es sich um sogenannten Erhaltungsaufwand, sind die Ausgaben sofort in voller Höhe absetzbar.
- Werden die Maßnahmen hingegen als Herstellungskosten eingestuft – etwa bei einer grundlegenden Modernisierung – erfolgt der Abzug über die Abschreibung (AfA) verteilt auf mehrere Jahre.
Auch beim Hausbau oder Kauf kannst du Steuern sparen – sofern du die Immobilie vermietest. Dann bringen dir Finanzierungskosten, Maklergebühren, Gutachterkosten oder Fahrten zur Baustelle steuerliche Vorteile. Je nachdem um welche Kosten es sich handelt, wirken sie sich direkt oder über Jahre verteilt (AfA) aus.
Steuern sparen als Familie
Familien haben viele laufende Kosten – zum Glück lassen sich einige davon steuerlich berücksichtigen.
Kinderbetreuung absetzen
Kita, Tagesmutter, Hort oder Au-pair – ein Großteil dieser Betreuungskosten lässt sich steuerlich absetzen. Du brauchst dafür eine Rechnungoder andere Belege, die du auf Nachfrage vorlegen kannst. Die Zahlung muss unbar erfolgen. Dann kannst du die Kinderbetreuungskosten indeiner Steuererklärung angeben.
Bist du alleinerziehend? Dann steht dir ein besonderer Freibetrag für Alleinerziehende zu – und den sicherst du dir ganz einfach über die Steuererklärung. Für das erste Kind bekommst du 4.260 Euro angerechnet, für jedes weitere kommen noch 240 Euro dazu.
Kindergeld oder Kinderfreibetrag?
Du musst nicht selbst rechnen, welche Variante für euch günstiger ist – das Finanzamt macht das automatisch:
- Ist das Kindergeld höher → bleibt es bei dieser Lösung.
- Sind die Freibeträge günstiger → werden sie angesetzt, das Kindergeld angerechnet.
🧠 Tipp für deine Steuerstrategie:
Sprich mit deinem Arbeitgeber über einen Kindergartenzuschuss. Dieser kann dir steuer- und sozialabgabenfreizusätzlich zum Gehalt gezahlt werden – ohne Auswirkungen auf die Steuererklärung. So sparst du nicht erst im Nachhinein, sondern direkt und monatlich.
Steuern sparen mit älteren Kindern
Auch wenn das Kind aus der Kita raus ist, sparen Eltern weiter Steuern. Gerade mit schulpflichtigen oder studierenden Kindern lassen sich noch gezielt Vorteile nutzen:
Sobald dein Kind eine Berufsausbildung oder ein Studium beginnt, kommen auch neue Kosten dazu. Solange Eltern Kindergeld bekommen, können sie keine weiteren Kosten in der eigenen Steuererklärung ansetzen. Hast du keinen Anspruch mehr auf das Kindergeld, lässt sich die finanzielle Unterstützung fürs Kind als Unterhaltsleistungen absetzen.

Steuern sparen durch Heirat – das lohnt sich oft richtig
Wer heiratet, bei dem ändert sich auch der steuerliche Status. Die Wahl der richtigen Steuerklassenkombination kann einen spürbaren Vorteil bei der monatlichen Steuerlast bringen.
- Paare haben nach der Hochzeit verschiedene Steuerklassen zur Auswahl. Bei ähnlich hohem Einkommen empfiehlt sich meist die Kombination IV/IV.
- Wenn einer von euch deutlich mehr verdient als der andere, kann die Kombination III/V sinnvoll sein.
- Alternativ könnt ihr die Kombination IV/IV mit Faktor wählen. Das Faktorverfahren (IV/IV mit Faktor) wurde eingeführt, um die Nachteile der Kombination III/V bei unterschiedlich hohen Einkommen zu beseitigen. Es berücksichtigt die steuermindernde Wirkung des Splittingverfahrens bereits beim Lohnsteuerabzug und führt zu einer gerechteren Verteilung der Lohnsteuerlast, auch wenn die Einkommen unterschiedlich hoch sind.
- Die Steuerklassenwahl beeinflusst nur die monatliche Steuerbelastung und das Nettogehalt während des Jahres. Die tatsächliche Steuerlast wird immer im Rahmen der Einkommensteuererklärung ermittelt. Wenn der Steuerabzug während des laufenden Jahres zu gering war, kann es zu einer Steuernachzahlung kommen.
🧠 Tipp für deine Steuerstrategie:
Teste mehrere Kombinationen, besonders wenn sich euer Einkommen im Laufe des Jahres verändert. Mit dem Planspiel-Modus von WISO Steuer findest du schnell heraus, welche Steuerklassenkombination für euch am meisten rausholt. So kannst du das ganz einfach simulieren:
- WISO Steuer öffnen
- Eure Daten eintragen
- „Planspiel“ aktivieren
- Verschiedene Steuerklassen durchspielen
- Erstattung und Netto vergleichen
So siehst du live, was euch finanziell am meisten bringt – ohne Risiko oder falsche Einträge in der echten Erklärung.
Steuern sparen mit Spenden, Versicherungen & Co.
Auch private Ausgaben können sich steuerlich lohnen – als sogenannte Sonderausgaben. Damit minderst du dein zu versteuerndes Einkommen und holst dir so bares Geld zurück. WISO Steuer hilft dir dabei, diese Angaben korrekt zu erfassen und automatisch richtig zuzuordnen – auch bei komplexeren Themen wie Vorsorge oder Realsplitting.
Diese Sonderausgaben erkennt das Finanzamt an:
- Spenden an gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Organisationen
- Parteispenden: hierfür gelten besondere Regeln; bis zu einem Höchstbetrag gibt es einen Direktabzug bei der Steuer und für den darüber hinausgehenden Betrag den Sonderausgabenabzug
- Kinderbetreuungskosten
- Schulgeld
- Beiträge zu Kranken- und Pflegeversicherungen
- Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung und zu bestimmten privaten Altersvorsorgeverträgen (zum Beispiel Rürup-Rente)
- Beiträge zur Riester-Rente, wobei eine Günstigerprüfung zwischen Zulage und Steuerersparnis erfolgt
- Kirchensteuer
- Unterhaltszahlungen an den Ex-Partner (Realsplitting)
🧠 Tipp für deine Steuerstrategie:
Sonderausgaben sind ein echter Sparhebel. Sie sind grundsätzlich in dem Jahr abziehbar, in dem sie geleistet wurden. Für regelmäßig wiederkehrende Ausgaben, die kurz vor oder nach dem Jahreswechsel gezahlt werden, gelten besondere Regelungen.
Steuern sparen bei Abfindungen
Du hast eine Abfindung erhalten oder erwartest eine? Du hast eine Abfindung erhalten oder erwartest eine? Dann solltest du unbedingt die sogenannte Fünftelregelung kennen. Denn: Eine Abfindung ist zwar grundsätzlich steuerpflichtig, kann aber auf Antrag etwas abgemildert versteuert werden. Die Fünftelregelung sorgt dafür, dass die Steuer so berechnet wird, als würde die Abfindung auf 5 Jahre verteilt, obwohl die im Zuflussjahr versteuert wird. Das kann deine Steuerlast spürbar senken, wenn es zu einer Zusammenballung von Einkünften kommt.
🧠 Wichtig für deine Steuerstrategie:
Früher konnte der Arbeitgeber die Fünftelregelung direkt beim Lohnsteuerabzug berücksichtigen. Seit Januar 2025 ist das nicht mehr möglich: Wenn du von der Fünftelregelung profitieren willst, musst du sie aktiv in deiner Steuererklärung beantragen.
Ohne den Antrag auf die Fünftelregelung verzichtest du möglicherweise auf einen größeren Steuervorteil – es gibt keine automatische Berücksichtigung. Wenn die Voraussetzungen für die Fünftelregelung vorliegen, kannst du deine Steuererklärung optimieren:
Steuern sparen im Ruhestand
Auch im Ruhestand kann sich eine Steuererklärung lohnen, insbesondere wenn du neben der Rente weitere Einkünfte hast, zum Beispiel aus Vermietung oder aus selbstständiger Tätigkeit. Für diese Einkünfte kann der Altersentlastungsbetrag gewährt werden. Wichtig: Der Altersentlastungsbetrag wird nicht automatisch vom Finanzamt berücksichtigt, sondern nur, wenn du eine Steuererklärung abgibst.
Renten und Versorgungsbezüge sind jedoch von der Bemessungsgrundlage für den Altersentlastungsbetrag ausgenommen. Der Altersentlastungsbetrag wird vom Finanzamt automatisch berücksichtigt, sofern die Voraussetzungen erfüllt sind und die entsprechenden Einkünfte in der Steuererklärung angegeben werden.
Steuern sparen mit Gesundheitsausgaben
Auch Ausgaben für deine Gesundheit können sich steuerlich lohnen – dazu zählen zum Beispiel:
- Zuzahlungen für Medikamente, Heilmittel oder Hilfsmittel
- Brillen, Hörgeräte oder Zahnersatz
- Fahrten zu Ärzten oder Therapien
- Kuren oder Reha-Maßnahmen
Diese Krankheitskosten gelten als sogenannte außergewöhnliche Belastungen. Das bedeutet: Du kannst sie in der Steuererklärung angeben, wenn sie deine zumutbare Eigenbelastung übersteigen. Wie hoch diese Belastung ist, hängt von deinem Einkommen, Familienstand und der Anzahl deiner Kinder ab. Wichtig: Für viele Heilmaßnahmen benötigst du ein Attest, für einige sogar vorab ein amtsärztliches Gutachten oder ein Gutachten des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung.
🧠 Tipp für deine Steuerstrategie:
Wenn du ohnehin größere Ausgaben planst – zum Beispiel für eine neue Brille, Zahnersatz oder eine Kur – kann es sich lohnen, diese im selben Jahr zu bündeln. So steigt die Chance, dass du die sogenannte zumutbare Eigenbelastung überschreitest und die Kosten steuerlich absetzen kannst. Auch Ausgaben für dein Kind – etwa für eine neue Brille oder Therapien – zählen mit und können den Ausschlag geben, damit du über die Grenze kommst.
Wellness-, Schönheits- oder Präventionsmaßnahmen (zum Beispiel Yoga-Kurs, Fitnessstudio) werden in der Regel nicht anerkannt – außer es liegt eine medizinische Indikation vor. Erhältst du aber von deinem Chef Gutscheine fürs Fitnessstudio, die nur dort einlösbar sind, bleibt der Vorteil steuerfrei – bis zu 50 Euro pro Monat. Voraussetzung ist, dass der Gutschein nur für die konkrete Dienstleistung (Nutzung des Fitnessstudios) verwendet werden kann und keine Barauszahlung möglich ist. Ein zweckgebundener Zuschuss oder eine Kostenerstattung ist hingegen steuerpflichtig.
Steuern sparen als Gutverdiener – Spielräume clever nutzen
Für Gutverdiener wird es schnell teuer: Der Spitzensteuersatz von 42 Prozent greift bereits ab einem zu versteuernden Einkommen von rund 68.481 Euro (Stand: 2025). Ab 277.826 Euro wird sogar der Reichensteuersatz von 45 Prozent fällig. Diese hohe Steuerlast schmälert nicht nur das verfügbare Einkommen, sondern bremst auch den Aufbau von Vermögen – wenn keine Strategie dahintersteckt.
Mit diesen Hebeln kannst du gezielt gegensteuern:
- Vorsorgeaufwendungen ausschöpfen: Beiträge zur Rürup-Rente, Krankenversicherung oder Berufsunfähigkeitsversicherung senken die Steuerlast.
- Immobilien als Steuervorteil nutzen: Wer vermietet, kann Abschreibungen, Kreditzinsen und Instandhaltungskosten von der Steuer abziehen.
- Kapitalerträge optimieren: Verluste aus Wertpapieren lassen sich mit Gewinnen verrechnen. Freistellungsaufträge ermöglichen die Nutzung des Sparer-Pauschbetrags, wodurch Kapitalerträge bis zu diesem Betrag steuerfrei bleiben.
- Dienstwagen, Homeoffice, Arbeitszimmer: Vor allem bei Führungspositionen ergeben sich durch Sachbezüge und absetzbare Arbeitsbereiche zusätzliche Spielräume.
- Steuerklassen prüfen: Für Ehepaare mit ungleichen Einkommen kann ein Wechsel der Steuerklasse die monatlichen steuerlichen Abzüge reduzieren.
🧠 Tipp für deine Steuerstrategie als Gutverdiener
Je höher das Einkommen, desto größer ist dein steuerlicher Gestaltungsspielraum. Nimm deine Steuererklärung deshalb nicht auf die leichte Schulter: Nutze den Planspielmodus in WISO Steuer, um gezielt zu prüfen, wo du optimieren kannst. Und mit dem ProfiCheck* lässt du deine Erklärung vor dem Absenden noch einmal vom Experten durchsehen – für maximale Sicherheit und Rückerstattung.
Strategisch Steuern sparen – der richtige Zeitpunkt ist jetzt
Starte frühzeitig und warte nicht bis zum Ablauf der Frist, so hast du genug Zeit, deine Steuer-Strategie zu planen und verschiedene Modelle zu testen.
Die aktuelle Version von WISO Steuer steht dir jedes Jahr bereits ab November zur Verfügung. Die Steuererklärung abgeben kannst du ab 1.1. des Jahres. Mit der Bearbeitung starten die Finanzämter dann etwa Mitte März, sobald sie alle notwendigen Unterlagen von Arbeitgebern, Versicherungen, Banken usw. haben.
FAQ: Steuern sparen – mit der richtigen Strategie
Bis wann muss ich meine Steuererklärung abgeben?
Brauche ich für Steuergestaltung einen Steuerberater?
Welche Rolle spielt der richtige Zeitpunkt beim Steuern sparen?
Wie kann ich am besten Steuern sparen?
Kann man auch ohne Belege Steuern sparen?
Lohnt sich Steuern sparen auch bei hohem Einkommen?
Wie kann ich mit einer Abfindung Steuern sparen?
Weitere Fragen
Hol dir dein Geld zurück
Ganz einfach mit WISO Steuer.
*Der ProfiCheck, der ProfiService und der buhl:Berater sind Angebote der Buhl Steuerberatungsgesellschaft mbH, Schillerstr. 7, 57250 Netphen (BST), für die ausschließlich deren AGB gelten. Die BST ist ein von der Buhl Data Service GmbH, Am Siebertsweiher 3/5, 57290 Neunkirchen (BDS) unabhängiges Unternehmen. Die BDS ist zur Hilfeleistung in Steuersachen weder befugt noch verpflichtet sie sich zu dieser. Auch entscheidet die BDS nicht über die Einschaltung und Auswahl der BST oder deren Maßnahmen der Steuerrechtshilfe. Die BDS stellt lediglich die Infrastruktur zur Verfügung, über die die BST ihre Leistungen eigenverantwortlich anbietet bzw. bewirbt.